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Meißner Markenstreit ist anscheinend beigelegt

Meißner Markenstreit ist anscheinend beigelegt

Meißen. Im Meißner Markenstreit deutet sich die schon fast nicht mehr erwartete Lösung an. In einer gestern Abend versendeten gemeinsamen Erklärung verlauten die Geschäftsführung der Porzellan-Manufaktur und die Fraktions-Chefs im Stadtrat: "Die Manufaktur Meissen und die Stadt Meißen werden zukünftig enger kooperieren sowie einen regelmäßigen Marketingdialog führen".

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Das Verhältnis zwischen Meißen und der nach der Stadt benannten Porzellan-Manufaktur mit den blauen Schwertern kriselte zuletzt gehörig. Gestern nun die überraschende Erklärung: Man wolle künftig gemeinsame Sache machen.

Quelle: imago/Oliver Killig

Es sei gemeinsame Überzeugung, dass alle in Meißen ansässigen und tätigen Unternehmen auch mit dem Namen der Stadt werben dürfen. Das ist Kernfrage des Markenstreits, bei dem die Stadträte zuletzt planten, von der Manufaktur gehaltene Wortmarken zu Meißen in diversen Schreibweisen löschen zu lassen. Das scheint nun vom Tisch. Außerdem erkennen die Stadtratsfraktionen das Bedürfnis der Manufaktur an, ihre Interessen gegen direkte Konkurrenten, die etwa ebenfalls in Meißen sitzen und eine ähnliche Produktpalette anbieten, durchzusetzen. Das solle möglichst durch eine geeignete Abgrenzungserklärung geschehen.

Was das genau bedeutet, wollen die Beteiligten in einer kurzfristig für den heutigen Vormittag einberufenen Pressekonferenz erklären. Dann wird sicher auch ein weiterer wichtiger Punkt angesprochen: Die Manufaktur und Meißen wollen stärker im touristischen Marketing zusammenarbeiten. Künftig solle ein höherer Anteil der jährlich etwa 250 000 Manufaktur-Besucher auch den Weg in die historische Altstadt finden, heißt es dazu in der gemeinsamen Erklärung.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 09.12.2014

uh

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