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Meißner Geschenkgutschein soll Kaufkraft in der Porzellanstadt halten

Eine Stadt zum Verschenken Meißner Geschenkgutschein soll Kaufkraft in der Porzellanstadt halten

Ab Montag gibt es in der Porzellanstadt einen "Meißner Geschenkgutschein", der derzeit in 89 Geschäften der Stadt angenommen wird. Hinter dem Projekt steckt vor allem Meißens Marketingmann Christian Friedel.

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Marketingmann Christian Friedel, Tourismusvereins-Chefin Sieglinde Zieger, Volksbank-Vorstand Claus-Michael Zwiebel und OB Olaf Raschke (parteilos, v.l.) präsentieren den Meißner Geschenkgutschein. Dieser hat eine Farbprägung und muss beim Verkauf abgestempelt werden, damit er nicht so einfach zu fälschen ist.

Quelle: Uwe Hofmann

Meißen. Ab Montag gibt es in der Porzellanstadt einen "Meißner Geschenkgutschein", der derzeit in 89 Geschäften der Stadt angenommen wird. Hinter dem Projekt steckt vor allem Meißens Marketingmann Christian Friedel, der bei vielen Gesprächen festgestellt hat, "dass die Meißner zum Einkaufen in die großen Center nach Dresden oder Leipzig fahren", wie er sagt. Um dieser Abwanderung der Kaufkraft etwas entgegenzusetzen, hat er gemeinsam mit der Volksbank Raiffeisenbank Meißen Großenhain eG und dem Tourismusverein den Gutschein im Wert von zehn Euro auf den Weg gebracht, der in den Meißner Volksbankfilialen, im Bürgerbüro, der Touristinformation, der Sonnen-Apotheke, bei "Buch & Presse" und im VGM-Kundenzentrum am Busbahnhof zu haben ist.

In den letzten vier Wochen ist Friedel jeden Tag durch Meißen gestapft und hat bei Händlern für seine Idee geworben. Da Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) darauf drängte, den Gutschein als ideales Geschenk zum Beginn der Meißner Weihnacht zu präsentieren, ist vieles mit der heißen Nadel gestrickt. So geht Friedel davon aus, dass die Zahl der beteiligten Geschäfte in den nächsten Tagen auf mehr als 100 anwachsen wird. Neben Einzelhändlern machen auch die Filialen großer Ketten, etwa Medimax in den Neumarkt-Arkaden, Gaststätten und die Porzellan-Manufaktur mit. Die Albrechtsburg habe ihre Teilnahme ebenfalls zugesagt, ist allerdings noch nicht angemeldet.

Die Gutscheine funktionieren ähnlich wie eine Regionalwährung, bei der es allerdings nur "Zehner" gibt. Beim Erwerb erhält jeder Käufer eine aktuelle Liste mit den beteiligten Geschäften, die auch auf der Stadtseite im Internet einzusehen ist. Später soll er noch einen Stadtplan in die Hand gedrückt bekommen, in dem jedes der Geschäfte verzeichnet ist. Das vor allem ist der Gewinn für die Händler. "Wir werden viel Öffentlichkeitsarbeit für sie machen", sagt OB Raschke. Das Geld, mit dem ein Gutschein bezahlt wird, läuft auf ein Konto des Tourismusvereins. Dort wird es abgehoben, wenn der jeweilige Händler die Entgegennahme des Gutscheins bei der Volksbank abrechnet. Händler müssen allerdings einen jährlichen Druck- und Werbungszuschuss zahlen, der je nach Geschäftsgröße 30, 60 oder 90 Euro beträgt. Zunächst hat man 3500 Gutscheine drucken lassen.

Uwe Hofmann

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