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Meißner Burgfestspiele sind im Aufwind

Kartenvorverkauf startet Meißner Burgfestspiele sind im Aufwind

Da hat sich etwas eingespielt auf dem Meißner Burgberg. Jedenfalls hat die Festspielgemeinschaft, die im Sommer 2015 die Burgfestspiele wieder belebte, zu einer gewissen Routine gefunden. So hat man die Gewissheit, dass es nach der dritten Auflage des Festivals im Juni 2017 auch 2018 Burgfestspiele geben wird.

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Das Kulturwerk Eisleben ist mit „Gottes Narr und Teufels Weib“ zu Gast.

Quelle: PR

Meissen. Da hat sich etwas eingespielt auf dem Meißner Burgberg. Jedenfalls hat die Festspielgemeinschaft, die im Sommer 2015 die Burgfestspiele wieder belebte, zu einer gewissen Routine gefunden. So hat man die Gewissheit, dass es nach der dritten Auflage des Festivals im Juni 2017 auch 2018 Burgfestspiele geben wird, was den Beteiligten, neben Dom und Albrechtsburg sind das das Theater Meißen samt Förderverein und die Landesbühnen Sachsen, mehr Planungssicherheit verschafft.

Besucher dürften nächstes Jahr ebenfalls ein paar Momente des Wiedererkennens haben, kehrt doch zum Beispiel der Landesbühnen-„Jedermann“ mit zwei Aufführungen zurück. Das sei dem großen Publikumszuspruch im vergangenen Sommer geschuldet, als die Inszenierung mit großer Beteiligung von Meißner Laienschauspielern und Chören exklusiv auf dem Meißner Burgberg zu sehen war, wie Landesbühnen-Intendant Manuel Schöbel sagt. Außerdem wolle man den „Jedermann“ zu einer Art Marke der Burgfestspiele werden lassen.

8.6., 20.30 Uhr: Congo Square Blues Band (Burghof)

9./10.6., 20.30 Uhr: Jedermann (Burghof)

11.6., 11 Uhr: Freiluftgottesdienst auf dem Burghof, Eintritt frei

11.6., 17 Uhr: Harmonic Brass – Wellness für die Ohren (Burghof)

13.6., 19.30 Uhr: Ensemble Nobiles – eine Deutsche Messe (Dom)

14.6., 19.30 Uhr: Gottes Narr und Teufels Weib (Wendelsteinkeller)

16./17.6., 20.30 Uhr: In Gottes eigenem Land (Burghof)

18.6., 15 Uhr: Großer Bürgerfestzug vom Theater zum Burghof, Eintritt frei

18.6., 18 Uhr: Misa Tango (Dom)

Eintritt : 28/24 Euro, ermäßigt 24/20 Euro; außer 8.6., 13.6. und 14.6.: 20 Euro, ermäßigt 16 Euro

Auch der große Bürgerfestzug ist wieder im Programm, der den Meißner Burgfestspielen „einen ganz eigenen Charakter“ verleihe, wie Cheforganisatorin Renate Fiedler sagt. Die Theaterchefin verabschiedet sich Ende Januar in den Ruhestand, weshalb ihre designierte Nachfolgerin, Ann-Kristin Böhme, im Sommer auch für die Burgfestspiele Verantwortung tragen wird. Im Januar treffen sich auch die Mitwirkenden des Bürgerfestzugs, der sich komplett aus Meißner Freiwilligen zusammensetzt. Wer mitmachen will, sei dann im Theater Meißen willkommen.

Fiedler kann mit dem Wissen gehen, in den Burgfestspielen durchaus ein ansehnliches Erbe zu hinterlassen. Zumindest deuten die zunehmenden Kartenverkäufe, von rund 4500 im Jahr 2015 auf etwa 5100 in diesem Jahr und die Tatsache, dass Nachfragen inzwischen aus ganz Deutschland registriert werden, darauf hin, dass die Burgfestspiele nach mehreren gescheiterten Versuchen der Wiederbelebung seit den 90er Jahren nun auf dem richtigen Weg sind. Allerdings bleibt der wirtschaftliche Erfolg stark vom guten Wetter abhängig. Acht von elf geplanten Aufführungen finden unter freiem Himmel statt. Da die Kartenverkäufe etwa zwei Drittel des Festbudgets mit rund 150 000 Euro ausmachen, wäre ein Wegbleiben der Besucher ein schwerer Schlag.

Im Programm wirkt sich das große Reformationsjubiläum 2017 deutlich aus, etwa im Landesbühnen-Stück „In Gottes eigenem Land“, dass von der Missionsarbeit in Nordamerika handelt und bei dem auch Gojko Mitic mitspielt. Mit einem Blues-Konzert zur Eröffnung und einem Tango-Konzert zum Abschluss werden neue Reize gesetzt. Der Kartenvorverkauf beginnt heute.

Von DNN

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