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Meißens Wirtschaftsförderer hoffen auf Ausbau von Gewerbegebieten

Meißens Wirtschaftsförderer hoffen auf Ausbau von Gewerbegebieten

Moritzburg/Meißen. Der Platz für Neuansiedlungen wird immer knapper. Im Landkreis Meißen gibt es 41 Industrie- und Gewerbegebiete. Doch vor allem die Flächen in Autobahnnähe sind fast vollständig gefüllt.

Es gibt Bedarf an mehr Gewerbeflächen in Autobahnnähe. Deshalb könnte bald auch das Gewerbegebiet Boxdorf erweitert werden.

Quelle: Martin Förster

Von Stephan Klingbeil

Dies teilte die Wirtschaftsförderung Region Meißen GmbH (WRM) auf Anfrage der DNN mit. Die kreiseigene Gesellschaft ist zentraler Ansprechpartner für Firmen und unterstützt diese bei der Suche nach Flächen und Arbeitskräften sowie in Finanzierungs- und Fördermittelfragen.

Es gebe allerdings noch Bedarf und Anfragen für weitere Ansiedlungen an Autobahnen, betont WRM-Projektleiter Torsten Zichner. "Und es gibt auch noch Platz." Deshalb gebe es Pläne, vorhandene "Reserveflächen" an den Gewerbegebieten von Röhrsdorf und Klipphausen sowie im Moritzburger Ortsteil Boxdorf dafür zu erschließen.

"Wir wissen, dass es diese Entwicklung gibt und arbeiten an dem Thema", bestätigt die Moritzburger Bauamtsleiterin Birgit Hohmann den Bedarf. Es gebe noch keine konkreten Pläne. Klar sei aber bereits, dass die Freiflächen beim Regenrückhaltebecken am Kunzer Marktweg für eine Erweiterung infrage kommen würden. "Es soll weitergehen, Ankäufe, Planungen und Erschließung sind aber noch erforderlich." Die Gemeinderäte würden dazu informiert.

In der noch jungen Einheitsgemeinde Klipphausen werden sich die Räte auch mit der Nutzung weiterer Flächen für Gewerbe beschäftigen. Nahezu voll sei das Gewerbegebiet Klipphausen, sagt Amtsverweser Gerold Mann (parteilos). Es gebe ein paar private Restflächen. Eine Option für Neuansiedlungen biete sich nur noch im Nordwesten des Gewerbegebiets sowie am Gewerbepark Röhrsdorf in Richtung Taubenheim. "Wir sind gewachsen ohne Ende", sagt Mann. Trotzdem sei man weiterhin an Ansiedlungen interessiert. Erst kürzlich hat die Gemeinde begonnen, die letzten 60 000 Quadratmeter im Gewerbegebiet Klipphausen zu erschließen.

Andernorts gibt es aber noch Platz. Laut WRM sind autobahnnahe kleinere Restflächen in Nossen-Heynitz und in Radeburg vorhanden, größere im Zeithainer Industriepark sowie in Riesa-Oschatz und am Flugplatz Großenhain. In Coswig läuft die Erschließung von Gewerbeflächen in Sörnewitz, mit rund 12 000 Quadratmetern und in Kötitz mit etwa 14 000 Quadratmetern. Die Areale sollen ab 2013 vermarktet werden. Laut Osman Nasr von der Stadtverwaltung sind in allen Gewerbegebieten der Stadt Flächen frei, die fast so groß sind wie 20 Fußballfelder. Die Strategien für die Nutzung unterscheiden sich jedoch.

Wer kleinere Flächen von 1000 bis 3000 Quadratmeter bevorzuge, dem werden das Gebiet Südstraße empfohlen, bei Unternehmen mit großem Bedarf das EWS-Areal, das bis 2014 für zirka 8,4 Millionen Euro erschlossen wird. Nasr ergänzt aber, dass Neuansiedlungen viel seltener vorkommen. Vielmehr würden ansässige Firmen erweitern wollen.

In Radebeul verfolgt man vor allem den Ausbau wirtschaftsnaher Infrastruktur. So etwa in der Friedrich-List-Straße im Gewerbegebiet Naundorf und die Gartenstraße in Radebeul-Ost. Viel Platz für Erweiterungen gibt es eh nicht. Fast 90 Prozent der größeren fünf Gewerbegebiete sind besetzt. Nicht zu vergessen seien aber noch Büroflächen in Gebäuden. Es gibt laut Rathaus auch noch in Radebeul jede Menge Potenzial.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.08.2012

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