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Meißens Bauhof sieht sich für verschneite Straßen gewappnet

Meißens Bauhof sieht sich für verschneite Straßen gewappnet

Auch wenn der stürmische Herbst das Elbtal noch im Griff hat, sieht man sich in Meißen bereits für den Winter gerüstet. Seit Freitag gilt im städtischen Bauhof ein Bereitschaftsplan, der seine Belastbarkeit allerdings erst dann beweisen muss, wenn die ersten Schneeflocken fallen.

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Bauhofleiter Steffen Petrich (l.) und Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) im Fachgespräch über zwei im vergangenen Jahr angeschaffte Unimogs, die für den Winterdienst in Meißen eingesetzt werden.

Quelle: Uwe Hofmann

Meißen. Dann werden mit zwei im Vorjahr angeschafften Unimogs zuerst die Hauptverkehrsstraßen und Busstrecken geräumt, ehe später zwei Multicars im Nebenstraßennetz eingesetzt werden. Insgesamt 86 Straßenkilometer müssen - in beiden Fahrtrichtungen - zwischen 4 und 20 Uhr beräumt werden. Außerdem gibt es ein Fahrzeug mit Splittstreuer, das auf neun Kilometern Fußweg zum Einsatz kommt.

Winterdienst ist eigentlich Routine für die neun dafür eingesetzten Bauhofmitarbeiter. "Allerdings sind wir nach den zwei vergangenen, sehr milden Wintern etwas verwöhnt", sagt Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos). Immerhin noch 100 Tonnen Streusalz haben die Bauhofmitarbeiter im vergangenen Jahr verbraucht, weniger um eingeschneite Straßen anzutauen, sondern eher um morgendlicher Glätte entgegenzuwirken. Das sei ein Viertel der sonst üblichen Menge, meint Raschke. Dennoch hat man das sofort verfügbare Kontingent um 40 Tonnen gesenkt. 70 Tonnen Streusalz liegen im Bauhof bereit, weitere 276 Tonnen halten Lieferanten bereit.

Mit diesen Angaben ist in den meisten Städten der Region alles wichtige zum Winterdienst gesagt. Nicht so in Meißen, wo es wegen der teils sehr hügeligen Lage ein paar Besonderheiten gibt. So wurden 775 Meter Schneefangzäune vor allen in den Außenbereichen und in Winkwitz aufgestellt. Dennoch bittet Bauhofleiter Steffen Petrich um Verständnis, dass manche Straßen in Höhenlagen kaum freizuhalten sind, wenn Schneefall und Wind zusammenkommen. Das gilt insbesondere für die Straßen Zum Roten Gut, Auf der Höhe, Kanonenweg, Boselweg, Brockwener Weg sowie die Ortsteile Winkwitz und Dobritz. Die Verbindungsstraße von der B 101 nach Dobritz wird bei starken Schneeverwehungen gesperrt. Ebenso gilt entlang der Sonnenleite und an der Mönchslehne in den gekennzeichneten Bereichen Parkverbot, damit Einsatzfahrzeuge durchfahren können.

Uwe Hofmann

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