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Meißen will in zwei Wochen wieder Gäste begrüßen - - jetzt beginnt das große Aufräumen

Meißen will in zwei Wochen wieder Gäste begrüßen - - jetzt beginnt das große Aufräumen

Aus der Altstadt von Meißen fließt das brauntrübe Wasser der Elbe nur langsam ab. Nach den dramatischen Hochwassertagen schrubben Menschen wieder Schlamm von den Straßen und räumen Sandsäcke weg.

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Vor der Tür dieses Lokals in Meißen steht noch das Wasser, im Inneren wird aber schon sauber gemacht.

Quelle: Kay Nietfeld, dpa

Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) rechnet mit Monaten, bis sich das Leben in der Stadt wieder normalisiert hat. Das zeigten die Erfahrungen von 2002. Schätzungen zu den Schäden gibt es noch nicht. Getroffen hat das neuerliche Hochwasser aber viele Ladenbetreiber in den verwinkelten Straßen der Altstadt, in der sich sonst in dieser Jahreszeit Gäste aus dem In- und Ausland tummeln.

Sehenswürdigkeiten wie Porzellanmanufaktur und Albrechtsburg sind von der Flut zwar nicht betroffen. Aber viele Häuser standen teils meterhoch im Wasser. Raschke spricht von einem "erheblichen Rückschlag" für die 27 000 Einwohner-Kommune, die schon bei der Jahrhundertflut 2002 schwer verwüstet wurde.

Im Bürgerbüro der Stadtverwaltung, wo Anträge zur finanziellen Soforthilfe angenommen werden, steht Goldschmiedemeister Klaus Müller. Er kommt gleich in jener Wathose, die er bei Aufräumarbeiten im Familienbetrieb trug. Der 76-Jährige hält die Hand in Brusthöhe, um die Höhe des Wasserstandes im Geschäft zu demonstrieren. Schon vor elf Jahren erlitt der Betrieb hohe finanzielle Schäden, erzählt er. Diesmal hat er immerhin Werkzeuge und Möbel rechtzeitig in Sicherheit gebracht. Die Familie lässt sich nicht entmutigen, berichtet Müller. "Die Generation, die mein Sohn vertritt, soll weitermachen."

Angesichts der großen Schäden plagen manchen Meißner jedoch Zweifel mit Blick auf die Zukunft. Raschke hält es jetzt für wichtig, Hoffnung zu verbreiten. So müsse auch der Tourismus möglichst schnell wieder in Gang kommen. "Wir wollen in 14 Tagen wieder Gäste begrüßen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.06.2013

Marius Zippe, dpa

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