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Meissen holt die Truhe raus - 500.000 Euro für Schmuckkasten

Meissen holt die Truhe raus - 500.000 Euro für Schmuckkasten

Meißen. Es ist das bisher teuerste Stück aus der "Fine Art"-Kollektion der Staatlichen Porzellan-Manufaktur: 500 000 Euro müssen Sammler zahlen, wenn sie eine der originalgetreuen Nachbildungen einer 120 Jahre alten Schmucktruhe aus dem Hause Meissen ihr Eigen nennen wollen.

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Das bisher teuerste Sammlerstück: Die Nachbildung einer Schmucktruhe.

Quelle: Manufaktur Meissen

In exklusivem Kreis von wohlhabenden Sammlern hat Manufaktur-Geschäftsführer Christian Kurtzke gestern Abend das kunstvolle Objekt der Begierde in Nürnberg vorgestellt. Pro Jahr würden wohl nicht mehr als zwei dieser in Meißen handgefertigten Möbelstücke verkauft. Laut Thomas Kleiber von der A&C Media Community liege dies an der Fertigungszeit von mehreren Monaten.

Das Original dieses Möbelstücks sei unverkäuflich. Es stammt aus dem Depot der Manufaktur. Erstmals wurde es auf der Weltausstellung in Chicago 1893 präsentiert. Andere dort gezeigte Neuheiten waren modernes Riesenrad, Reißverschluss, Geschirrspülmaschine.

Ludwig Sturm hatte die Truhe 1892 in der Manufaktur entworfen. Bei dem Original wurden edle Hölzer, Samt, Bronzen und Porzellane zusammengefügt. Es könne, so Kurtzke, als Vorbote der jetzigen Meissner Markenstrategie verstanden werden, wo sich die Säulen der heutigen Manufaktur widerspiegeln: Fine Art, Einrichtung, Schmuck.

Beim Abnehmen des Deckels gab die Original-Truhe ein Geheimnis preis: Ein Schriftstück, das der damalige Manufaktur-Archivar Hellmuth Gröger 1952 darin versteckt hatte. Darauf steht, dass dieses "Prunk-Schränkchen" nach "dem traurigen Kriegsende" nun wieder hergestellt sei. Und: Zu dieser Zeit hatte die Manufaktur 1050 Mitarbeiter.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.06.2013

Stephan Klingbeil

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