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Meißen feiert Bürgerfest: Am 9. Oktober wird an die Geschehnisse vor 25 Jahren erinnert

Meißen feiert Bürgerfest: Am 9. Oktober wird an die Geschehnisse vor 25 Jahren erinnert

Meißen. Mit einem Bürger-Freiheitsfest auf dem Marktplatz beteiligt sich Meißen an den Feierlichkeiten zum 9. Oktober. Den Initiatoren um den christlichen Verband "Brücken bauen" und die Stadtverwaltung schwebt dabei weniger eine Gedenkveranstaltung vor, die an die Zeit vor 25 Jahren erinnern soll, als eine Feier im Wortsinn.

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OB Olaf Raschke, Bernd Callwitz und Pfarrer Bernd Oehler (v. l.) laden zum Bürgerfest auf den Markt. Dort hatten sie 2009 eine Bronzeplatte verlegen lassen, um an die Demonstration vom 24. Oktober 1989 zu erinnern.

Quelle: Uwe Hofmann

"Es geht um die Freude, dass wir das erreicht haben, von dem wir vor 30 Jahren geträumt haben", sagt Mitorganisator Bernd Callwitz.

Dafür soll vor allem das Programm auf einer Bühne sorgen, die der Gewerbeverein Meißen kostenlos auf dem Markplatz aufbaut. Darauf treten ab 18 Uhr unter anderen die Bigband der Musikschule Meißen, der Gospelchor St. Afra, die Afraband und Micha Winklers Trio Jazzlust auf. Außerdem ist eine Bildprojektion geplant, die alte Ansichten auf die sanierten Fassaden rings um den Marktplatz wirft. Der Erhalt der historischen Bauten der Altstadt war in Meißen vor 25 Jahren eine wesentliche Keimzelle für die Bürgerbewegung.

Inhaltlich soll sich die Feier mit drei Themen beschäftigen, die alle mit dem Begriff Freiheit verbunden sind. So wollen Schüler des Landesgymnasiums mit einer Umfrage klären, was die Festbesucher unter Freiheit verstehen. Ebenso soll es um die Verantwortung gehen, die der Freiheit nachfolgt und darum, Räume zu benennen, in denen Freiheit unterdrückt wird, wie Pfarrer Bernd Oehler ankündigt. Dazu sind Interviews auf der Hauptbühne geplant.

"Freiheit haben wir erreicht, Zivilcourage bleibt unsere Aufgabe", sagt Oehler. Deshalb habe man auch Menschen aus ortsansässigen internationalen Restaurants eingeladen. Sie werden auf dem Markt typische Früchte ihrer Heimat präsentieren. Außerdem gibt es dort für die Kinder ein Bällebad.

Zur Erinnerung an den Herbst 1989 sind in Meißen noch weitere Veranstaltungen geplant. Am 14. November, 19.30 Uhr gibt es im Gemeindesaal der Frauenkirche eine Diskussionsrunde zu "50 Jahren Bausoldatengesetz". Am 18. November, 19.30 Uhr wird im Ratssaal das Buch "Die Glöckner von Utopia" vorgestellt. Am 21 November, 18 Uhr, ist im Theater Meißen "In Zeiten des abnehmenden Lichts" zu sehen, das Eugen Ruges Erfolgsroman zur Vorlage hat.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 08.10.2014

Uwe Hofmann

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