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Meißen bringt die Burgfestspiele zurück: Zehn Tage Theater und Konzerte im Juni 2015

Meißen bringt die Burgfestspiele zurück: Zehn Tage Theater und Konzerte im Juni 2015

Meißen. "Festspiele gibt es viele", meint Meißens Theater-Chefin Renate Fiedler. "Burgfestspiele auch so manche. Aber Neue Burgfestspiele, die gibt es nur in Meißen", sagt sie.

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Julia Rani spielt Esmeralda, Moritz Gabriel den Hauptmann Phoebus, in den sich Esmeralda zu ihrem Unglück verliebt. Der Glöckner von Notre Dame ist das zentrale Stück der Meißner Burgfestspiele 2015.

Quelle: Uwe Hofmann

Das ist das frische Selbstbewusstsein, mit dem eine neue Festspielgemeinschaft die 1925 erstmals auf der Albrechtsburg veranstaltete Festlichkeit wiederbeleben will. Dazu gehören neben dem Schloss und dem Dom auch die Stadt, das Theater samt Förderverein und die Landesbühnen Sachsen, die mit der Elbland Philharmonie wesentliche Programmteile bestreiten werden. "Es hatte in den 90er und 2000er Jahren mehrere Versuche gegeben, die Tradition wiederzubeleben", sagt Meißens OB Olaf Raschke (parteilos). Man habe feststellen müssen, dass das allein nicht reicht. Deshalb startet nächstes Jahr dieser breit aufgestellte Verbund. Geht es nach Landesbühnen-Intendant Manuel Schöbel, wird daraus keine Eintagsfliege. Er will spätestens in der Weihnachtszeit die Planungen für das Jahr 2016 vorantreiben. Er will nichts davon wissen, den Erfolg der Erstauflage abwarten zu wollen.

Zwei Stücke wird das Landesbühnen-Ensemble aufführen: Den "Schimmelreiter", der in der Reihe "Theater im sakralen Raum" läuft und in der St. Afra Kirche zu sehen sein wird. Zentrales Stück, mit dem die Burgfestspiele am 19. Juni auch beginnen, wird aber eine musiklastige Inszenierung des "Glöckners von Notre Dame", wie Schauspiel-Chef Peter Kube ankündigt. Er konnte dafür den Zwingertrio-Kollegen Tom Pauls engagieren. "Er wird den Glöckner spielen. Das spart uns Zeit in der Maske", bemerkt Kube mit spöttischem Seitenhieb. Man habe sich bei der Auswahl des Stücks, das die Landesbühnen vor Jahren einmal auf Burg Stolpen gezeigt haben, vom Ort inspirieren lassen. Gespielt wird vor der Albrechtsburg neben dem Dom, wo Wasserspeier und altes Gemäuer tatsächlich Gedanken an den mehrfach verfilmten Stoff nahelegen.

Das Theater Meißen hält sich mit Schauspiel zurück, organisiert stattdessen eine Ausstellung zu den Burgfestspielen, die am 28. Juni, dem letzten Tag der Festspiele, eröffnet werden soll. Man habe im Archiv Zeugnisse gefunden, dass die Burgfestspiele sogar bis ins Jahr 1601 zurückgehen, gibt Renate Fiedler einen Einblick. Ebenso organisiert sie einen Festumzug zum Dom, bei dem sich Vereine, die Ensemble, aber auch die Meißner beteiligen sollen. Federführend ist dabei der Förderverein "Freundeskreis Theater Meißen mit Zukunft e.V.", dem auch in anderer Hinsicht eine Schlüsselrolle zukommt. Er beantragt Fördermittel der Kulturstiftung. "Wir müssen das anpacken, dass hier buntes Treiben entsteht", ruft Vereins-Chef Karl Heinz Schulz die Meißner zum Mitmachen auf. Diese können neben Umzug und Ausstellung auch ein Konzert der Dresdner Kapellknaben kostenfrei besuchen. Ansonsten fallen für die Veranstaltungen Preise zwischen 18 und 24 Euro an. Abschluss der Festspiele bildet ein Konzert im Dom, bei dem Chöre das Liverpool-Oratorium von Ex-Beatle Paul McCartney und Carl Davis aufführen.

www.neue-burgfestspiele-meissen.de

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.09.2014

Uwe Hofmann

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