Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 6 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
Mehr Stauden statt Sträucher im Pirnaer Friedenspark

Mehr Stauden statt Sträucher im Pirnaer Friedenspark

Zur Neugestaltung des Friedenspark nimmt die Stadt Pirna einen neuen Anlauf. Der Bauausschuss wird auf seiner nächsten Sitzung ein Landschaftsarchitekturbüro beauftragen, das im Laufe des kommenden Jahres dem Stadtrat Vorschläge zur Verschönerung vorlegen soll.

Voriger Artikel
Der Pirnaer Canalettomarkt wächst
Nächster Artikel
Arnsdorferin Sabine Mütze ist die beste Maßschneiderin Deutschlands

Derzeit sieht der Friedenspark in Pirnas Innenstadt nicht sehr einladend aus.

Quelle: Silvio Kuhnert

"Bedingt durch Nutzungsänderungen und Erweiterungen im Laufe der Zeit ist der Park in seinem derzeitigen Zustand unattraktiv und lädt nicht mehr zur Nutzung ein", stellt Sybille Neumann vom Fachdienst Stadtplanung und Grünflächen in der Beschlussvorlage fest. Das soll sich ändern. Denn der Friedenspark ist eine der wenigen Grünanlagen in der Innenstadt, weshalb er künftig wieder als Ort der Ruhe und Erholung dienen soll.

Auf dem Gelände des ehemaligen Nicolaifriedhofes gestaltete der Pirnaer Verschönerungsverein um 1905 einen Park mit Rundweg und Wasserspiel. In späteren Jahrzehnten ist der Teich samt Wasserfontäne verschwunden. Sehr dunkel wirkte der Park noch vor fünf Jahren, weil das Unterholz wucherte. Im Dickicht trafen sich die Trinker und hinterließen den Park nicht immer sauber. Die Stadt ließ bereits einen Teil der Sträucher entfernen. An der Nicolaistraße wurde das Stromhäuschen abgerissen. Das Sowjetische Ehrenmal kam auf den Soldatenfriedhof an der Rottwerndorfer Straße zurück, von wo aus es Anfang der 1950er Jahre in den Friedenspark versetzt worden war. An der Bushaltestelle an der Breiten Straße wurden Bänke aufgestellt. Im hinteren Teil des Parks ließ die Stadt eine Fläche von 600 Quadratmetern asphaltieren, die im Winter als Eislauffläche und in der warmen Jahreszeit als Skaterbahn genutzt werden kann. Der große Wurf zur Umgestaltung blieb aber bislang wegen Geldnot aus.

In diesem Jahr hat die Verwaltung die Aufnahme des Stadtgebiets rund um den Friedenspark in das Förderprogramm "Städtebaulicher Denkmalschutz" beantragt. Wie nun Matthias Richter, Fachgruppenleiter Stadtsanierung (Förderung und Vergabe) informierte, wurde das Gebiet in das Programm aufgenommen und die Stadt kann in den kommenden Jahren bis einschließlich 2018 mit Zuschüssen für Sanierungsvorhaben rechnen. Für die Aufhübschung der Parkanlage sind rund 600 000 Euro veranschlagt. Im kommenden Jahr steht erst einmal die Planung auf dem Programm. Die ersten Varianten zur Neugestaltung sollen dem Bauausschuss im April vorgestellt werden. Für die Jahre 2016 und 2017 sind im Investitionsplan der Stadt die Mittel für die Realisierung enthalten.

Für die Gestaltung der Anlage macht die Stadt an die Planer mehrere Vorgaben. So soll der Park zur Breiten Straße hin geöffnet werden. Die Bushaltestelle rückt auf den Dohnaischen Platz. Statt Sträuchern werden mehr Stauden gewünscht. Auf der Wunschliste stehen auch eine Veränderung des Wegenetzes. So soll ein Weg zur Gerichtsstraße führen. Des Weiteren steht auf dem Prüfstand, ob und inwieweit der Park mit dem angrenzenden Schulhof der Goethe-Mittelschule verbunden werden kann. Außerdem sollen Bänke sowie Kunstwerke aufgestellt und der vorhandene Spielplatz aufgewertet werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.11.2014

Silvio Kuhnert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

23.09.2017 - 20:46 Uhr

Die Backhaus-Kicker lassen in dem Oberligaspiel in der Lausitz zu viele Chancen liegen und unterliegen schließlich 0:1.

mehr