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Manara Grund zeigt in Radebeul eine Auswahl ihrer experimentellen Fotografien

Manara Grund zeigt in Radebeul eine Auswahl ihrer experimentellen Fotografien

Aus einer Pfefferschote wächst oben heraus ein zarter Trieb, "pepsalani" genannt. Zweige mit grünen oder roten Perlen (dem jeweiligen Bildtitel entsprechend) wachsen quer über das Bild, haben sich aber nur scheinbar aus der Vertikalen in die Horizontale begeben.

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Die Fotografien, die Manara Grund bis zum Frühjahr in Radebeul zeigt, stehen unter der Überschrift "Der Zeiten Ewigkeit".

Quelle: Wolfgang Zimmermann

Man kann auch zwei skurrilen Typen in dunklen Anzügen begegnen, die als "Staunende" gen Himmel schauen, sich aber beim genauen Hinsehen als am Zweig zusammengerollte Blätter outen, deren Köpfe Wassertröpfchen sind. Niemals ermüdende "Wanderer" sind unterwegs. "Der Wellen Sonnenspiel" ist zu bewundern wie "A.Bella's Sonnenfarben" und selbst "Grüße aus dem Universum" kann der neugierige Ausstellungsbesucher in Empfang nehmen.

Es ist eine von ihrer Auswahl her sehr abwechslungsreiche, als auch von den Bildinhalten her höchst interessante Mixtur an experimenteller Fotografie, die derzeit unter dem Titel "Der Zeiten Ewigkeit" die Wände in den Räumen der Radebeuler Filiale der Deutschen Bank schmückt. Erschaffen von P. Manara Grund, die im Flecken Ickowitz inmitten der Lommatzscher Pflege ihre Ideen gebiert, um sie dann einem staunenden Kreis an Interessenten zu präsentieren. Das tut sie in Ausstellungen, aber auch im speziellen "Manara-Zentrum für Energiearbeit" in Meißen.

Doch die eigentlichen Wurzeln für diese zugleich so rätselhafte wie auch höchst experimentelle Fotografierkunst erschließen sich ganz einfach aus dem bisherigen Lebensweg von Manara Grund. Die im Jahre 1962 in Freiberg gebürtige erlernte einst einen Textilberuf, absolvierte danach eine Ausbildung im Bereich der Handweberei und absolvierte dann zudem noch ein entsprechendes Abendstudium in einer Außenstelle der Dresdner HfBK. Die Fotografie selbst inklusive ihrer unzähligen Ausdrucksformen kam erst im Jahre 1985 dazu. Doch der widmete sie sich dann mit ihrer ganzen Kraft und ihren zahllosen Ideen.

Insgesamt 42 Arbeiten sind nun bis zum 1. März 2014 in den Räumen der Deutschen Bank in Radebeul zu sehen; allesamt entstanden zwischen 2006 und 2013. Die Bildinhalte kann man übrigens in einigen Fällen durchaus selbst erkunden, doch Vorsicht ist dabei geboten. Denn so mancher Titel führt in die Irre, lässt man die eigene Fantasie beim Betrachten außen vor. "M. im Zentrum" präsentiert sich genauso rätselhaft wie die "Spirale auf Rot". "Knotomato" wiederum erweist sich als ein fast unlösbares Rätsel. Hilfestellung sollten dabei die Begriffe Tomate und Knoten leisten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.10.2013

W. Zimmermann

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