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Malgemeinschaft stellt im Moritzburger Rathaus aus

Malgemeinschaft stellt im Moritzburger Rathaus aus

Die Themen zeigen sich ebenso vielfältig wie sie abwechslungsreich sind. Maltechniken bzw. Malstile lassen interessante Vergleiche zu. Da hängt das Aquarell unkommentiert neben dem Akt und eine Art "perpetuum mobile" versucht gleich daneben, per Bild Unruhe zu stiften.

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Signalrote Accessoires: Der Akt von Ursula Schmiedgen.

Quelle: Wolfgang Zimmermann

Moritzburg. Und die umtriebige 19-köpfige Moritzburger Malgemeinschaft scheut all diese Vergleiche ebenso wenig wie sie stets rührig auf Themensuche ist. Im Rathaus von Moritzburg ist derzeit eine interessante Auswahl an malerischen Ergebnissen der von der Moritzburger Künstlerin Uta Welcker- Anniés geleiteten Malgruppe zu betrachten.

Helga Schnabel z.B. - sie entstammt dem Jahrgang 1946 und hat als Sekretärin gearbeitet - taucht ihren romantischen Blick auf die Dresdner Altstadt in ein schwärmerisch festliches Farbenmeer. Und lässt in einem anderen Bild ganz romantisch Nebelschwaden über eine Wiese ziehen.

Heike Rößner - eine diplomierte Pädagogin des Jahrgangs 1964 - nahm in ihrer Malerei ganz augenscheinlich Anleihe bei den französischen Impressionisten, zu denen bspw. Claude Monet, Paul Cézanne, Edgar Degas und viele andere mehr gehörten. Wieder ganz anders sieht sich Helga Kuhne, Jahrgang 1943, wenn sie kleine geduckte Häuser an einem Seeufer vor einer wunderbar erdigen Landschaft malt. Und noch einmal völlig anders wirkt der von Ute Schmiedgen gemalte Akt, der den Blick eher weniger auf das Nackte als vielmehr auf die signalroten Accessoires lenkt, wie es zum Beispiel die Haare und die Strümpfe des Modells sind.

Thomas Lepezynski, ein Ingenieur des Jahrgangs 1969, präsentiert in seinem Bild eine Art wunderbar farbiges "perpetuum mobile", das sich scheinbar in jedem Moment in Bewegung setzen könnte. Von Frank Köhler, Diplomgärtner des Jahrgangs 1939, stammt der lebendige und auch ein wenig skurrile Blick in einen Wald. Die Augenoptikerin Elke Großmann, Jahrgang 1964, verzaubert mit einem wunderbaren Blick auf die Ostseeküste mit den majestätischen Kreidefelsen als Blickfang.

Es ist also eine sowohl abwechslungsreiche als auch in der Motivwahl sehr reichhaltig Ausstellung, die man im Moritzburger Rathaus besuchen kann.

In den nächsten Wochen ist die Exposition noch zu besichtigen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.04.2015

W. Zimmermann

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