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Malerweg ab Ende September offen - Am Montag beginnt die Reparatur der verrosteten Brücke im Liebethaler Grund

Malerweg ab Ende September offen - Am Montag beginnt die Reparatur der verrosteten Brücke im Liebethaler Grund

Seit reichlich vier Monaten ist der Malerweg zwischen Pirna und Lohmen gesperrt. Am Montag soll endlich die Reparatur einer Brücke im Liebethaler Grund beginnen.

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Die Brücke über den Mühlgraben beim alten Elektrizitätswerk im Liebethaler Grund ist seit Mitte April gesperrt, weil die Stahlträger verrostet sind.

Quelle: Daniel Förster

"Die Arbeiten werden voraussichtlich einen Monat dauern", informiert Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin. Voraussetzung für die Fertigstellung bis Ende September ist, dass das Wetter mitspielt. Wenn alles gut läuft, wäre das Tor zum bekanntesten Wanderweg der Sächsischen Schweiz in den letzten Tagen der diesjährigen Wandersaison wieder passierbar.

Am 15. April nahm ein Brückenprüfer das Bauwerk über dem Mühlgraben beim alten Elektrizitätswerk genau unter die Lupe. Die Stadtverwaltung ließ es daraufhin sofort sperren. Hochwasser und Eisgang haben dem Steg über die Jahre zugesetzt. "Die Stahlträger weisen starke Korrosionsschäden auf", berichtet Nikitin. Das Brückenbauwerk ist verrostet. Aufgrund der Sperrung ist seit Beginn der Wandersaison das Richard-Wagner-Denkmal nur von den Lohmener Ortsteilen Mühlsdorf und Daube aus erreichbar.

Nach der Abriegelung mit Bauzäunen begann die genaue Untersuchung, welche Beschädigungen der Steg tatsächlich aufweist. "Die Brücke muss nicht neu gebaut werden", sagt Nikitin, "es genügt, wenn die irreparablen Teile ersetzt werden." Die Vorgaben für die Dauer und einzuhaltenden Fristen des Ausschreibe- und Vergabeverfahrens des Bauauftrags nennt die Verwaltung als Hauptgrund, warum die Arbeiten erst jetzt beginnen. Den Zuschlag hat die Mockethaler Brücken- und Spezialbau Meißner GmbH erhalten.

Die Reparaturarbeiten stellen für die Bauarbeiter eine große Herausforderung dar. Der Weg durch den Liebethaler Grund ist eng. Auch links und rechts des Stegs ist nur wenig Platz. Mit Fahrzeugen kommen sie nicht an die Baustelle. Zum Teil müssen die Arbeiter im Wasser stehen. Vieles muss und kann nur mit Muskelkraft bewegt und in Handarbeit verbaut werden. Bei dem enormen Gewicht der Stahlträger stoßen die Fachkräfte an ihre Grenzen. Deshalb rücken sie mit Spezialtechnik an.

Die benötigen sie auch für die Gehwegplatten. Bis zu 400 Kilogramm wiegen die einzelnen Natursteine, die aneinandergereiht auf den rostigen Stahlträgern liegen. Nach dem Austausch der Träger werden die noch guten Steine wieder verbaut. Rund 30 000 Euro kostet die Reparatur der Brücke. Mit der Fertigstellung verschwinden die Absperrungen und Wanderer können wieder an der Wesenitz ungehindert entlang spazieren. Die Bauzäune hielten allerdings nicht jeden ab. Auf eigenes Risiko waren immer wieder Unbelehrbare an den Absperrungen vorbei gekrochen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.08.2014

Silvio Kuhnert

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