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MEISSEN zeigt limitierte Kunstwerke – Neuer zweiter Vorsitzender seit dieser Woche im Amt

Rampenlicht MEISSEN zeigt limitierte Kunstwerke – Neuer zweiter Vorsitzender seit dieser Woche im Amt

„Diese Ausstellung gehört jedes Jahr zu unseren wichtigsten Veranstaltungen“, sagt Sandra Jäschke, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Porzellan-Manufaktur MEISSEN. „Hier können langjährige Kunden und Interessierte erstmals einen Blick auf unser neues Sortiment werfen.“


Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden. „Diese Ausstellung gehört jedes Jahr zu unseren wichtigsten Veranstaltungen“, sagt Sandra Jäschke, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit der Porzellan-Manufaktur MEISSEN. „Hier können langjährige Kunden und Interessierte erstmals einen Blick auf unser neues Sortiment werfen.“ Im Rahmen der Vernissage im Hotel Taschenbergpalais Kempinski wurde auch gleich der neue zweite Vorsitzende Georg Nussdorfer vorgestellt, der diese Woche sein Amt angetreten hat.

Der Österreicher war zuvor 17 Jahre lang bei Swarovski tätig, kennt sich also mit edlen Materialien bestens aus. „Ich hatte zuletzt eine kleine Auszeit genommen und wollte einen neu in den Beruf einsteigen“, so Nussdorfer. „Es gab Kontakt mit MEISSEN und einige gute Gespräche, daher habe ich beschlossen, diese Herasuforderung anzunehmen.“ Nach den Krisenzeiten, die die Manufaktur durchlebt hat, sei es wichtig, den Glauben an das Unternehmen Schritt für Schritt wiederherzustellen. Um das zu erreichen, gehe man auch neue Wege. „Wir wollen unser Zielpublikum verjüngen und insgesamt ein breiteres Spektrum anbieten.“ So arbeite man mittlerweile auch mit technischem Dekor oder biete Einsteigersegmente und deutlich erschwinglichere Schmuckstücke an.

„Unser Ziel ist es, in den nächsten drei bis fünf Jahren wieder ein gesundes Unternehmen zu werden, das weiter wächst“, so Nussdorfer weiter. Dr. Tillmann Blaschke, der das Unternehmen seit gut zwei Jahren leitet, habe dafür eine sehr gute Vorarbeit geleistet. Mit MEISSEN fühlt sich der 45-Jährige durch sein Faible für das Material schon nach den wenigen Tagen im Amt sehr verbunden. „Ich verspüre eine Leidenschaft für die Produkte, die Marke und das Unternehmen. Bei MEISSEN kann man der Produktion von Anfang bis Ende folgen, von der Gewinnung aus der Grube bis zur Endfertigung durch Handarbeit. Wir wollen die Manufaktur international wieder mehr ins Rampenlicht rücken.“

Die Ausstellung ist zunächst für Fachpublikum und Kunden geöffnet, bevor sie am 21. und 22. Oktober in Meißen auch für die Öffentlichkeit zu sehen ist. Insgesamt 54 limitierte Kunstwerke werden gezeigt, unter anderem von Chefplastiker Jörg Danielczyk, Maria Walther sowie zahlreiche Figuren von Peter Strang. Als Inspiration dienten den Künstlern Objekte aus den Depots der Manufaktur. So wurden Werke aus dem 18. und 19. Jahrhundert neu aufgelegt, beispielsweise die Uhr „Griechische Mythologie und Sternzeichen“ mit einer Auflage von 25 Stück. Exklusivstes Prunkstück der Sammlung ist eine opulente Vase mit Rosenbelägen mit einem Wert von 95 000 Euro. „Davon werden zehn Stück produziert und sind auch schon verkauft“, verrät Geschäftsführer Blaschke. Allerdings werde es noch gut zweieinhalb Jahre dauern, bis auch die letzte davon gefertigt und ausgeliefert ist.

Von Gerrit Menk

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