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Lysann Geller aus Bannewitz bei Dresden ist weiter im Model-Rennen

Lysann Geller aus Bannewitz bei Dresden ist weiter im Model-Rennen

Die Unterwäsche war Lysann Gellers letzte Chance. Wenn sie die nächste Runde bei „Das perfekte Model" erreichen wollte, musste sie bei dem Shooting alles geben.

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Lysann Geller aus Bannewitz bei Dresden ist weiter im Model-Rennen.

Quelle: VOX

Aber das war schwieriger als gedacht, denn die Kandidatinnen mussten in Teams gegeneinander antreten. „Jeweils ein Mädchen aus der ,Gruppe New York‘ und eines aus der ,Gruppe Kapstadt‘ sollten zeigen, was sie können", erklärt Lysann.

In Kapstadt und New York hatten die Jurorinnen Eva Padberg und Karolina Kurková vorher ihren jeweils zehn besten Kandidatinnen Trainingswochen verpasst. Nun wurde es ernst: Nicht nur, dass man gegeneinander kämpfen musste, auch die Unterwäsche war mehr als knapp. „Sie war vor allem durchsichtig und mit den Kameras hab ich mich wirklich unwohl gefühlt", erzählt die Blondine aus Bannewitz bei Dresden. Trotz einiger Kritikpunkte konnte Lysann die Jurorinnen überzeugen, sie noch eine Runde weiter mitzunehmen.

Vorher hatte es für Lysann nicht so gut ausgesehen. Die Kandidatinnen wurden zu kleinen Castings geschickt und sollten zeigen, dass sie Auftraggeber aus der Modewelt überzeugen können. Lysann hatte drei Termine: für die Fernsehzeitschrift TV-Digital sowie für die Modelinien „Lala Berlin" und „Kilian Kerner". „Bei TV-Digital war ich mir sicher, dass ich den Job nicht bekomme. Ich habe einfach nicht das typische Gesicht, das die Zeitschrift sucht." Mehr Hoffnungen legte sie in die beiden anderen Castings: „Für Killian Kerner bin ich vor ein, zwei Jahren schon einmal gelaufen. Dort hatte ich auch das beste Gefühl", erzählt Lysann - geklappt hat es aber leider nicht.

Das dritte Casting führte sie zur Berliner Fashion Week. Hier bestand die Chance, für das Modelabel „Lala Berlin" über den Catwalk zu laufen. Doch dafür mussten die Nachwuchsmodels erst die eigenwillige Designerin Leyla Piedayesh von sich überzeugen - und die wusste ganz genau, was ein Model für ihre Mode mitbringen muss: „Es ist immer der mitteleuropäische Typ, zwischen blond und dunkelblond, 1,78 Meter Minimum. Wir achten darauf, dass sie super läuft und vor der Kamera gut aussieht."

Klingt nicht allzu schwer - war es aber. Einige Mädchen wurden bereits nach wenigen Sekunden wieder weggeschickt. „Dieses Casting war echt heftig. Die Frau hat kein Blatt vor den Mund genommen und viele von uns richtig beleidigt." Die eine war zu klein, die andere hatte fünf Zentimeter zu viel Hüfte, die nächste Kandidatin lief angeblich, als hätte sie „einen Stock im Arsch". „Da merkt man wieder einmal, wie oberflächlich die Modewelt auch sein kann", erzählt Lysann.

Nach dem Scheitern ihrer Mitstreiterinnen hatte auch die Bannewitzerin kaum noch Hoffnung und machte sich bereits auf das Schlimmste gefasst. Aber: „Ich hatte Glück. Sie hat mich überhaupt nicht beleidigt und sogar zusammen mit Annika in die engere Wahl gezogen." Am Ende entschied sich die Designerin aber für Lysann‘s Konkurrentin und so konnte sie keinen einzigen Job für sich ergattern.

Dank der Dessous ist Lysann aber weiter dabei. Nächsten Dienstag soll es 21.15 Uhr auf Vox besonders spannend werden. Von den verbliebenen acht Models in spe müssen gleich vier die Show verlassen. Die letzten vier stehen dann im Finale um den Titel „Das perfekte Model".

Nadine Steinmann

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