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Lok Pirna trennt sich im ersten Heimspiel 27:27-Unentschieden von Anhalt Bernburg

Lok Pirna trennt sich im ersten Heimspiel 27:27-Unentschieden von Anhalt Bernburg

Die Handballer des ESV Lok Pirna haben sich zum Auftakt der neuen Drittliga-Saison von SV Anhalt Bernburg 27:27-Unentschieden (15:13) getrennt.

Pirna .

Pirna (DNN). Die Handballer des ESV Lok Pirna haben sich zum Auftakt der neuen Drittliga-Saison von SV Anhalt Bernburg 27:27-Unentschieden (15:13) getrennt. Vor 350 Zuschauern in der Arena auf dem Sonnenstein präsentierte sich die neuformierte, stark verjüngte Mannschaft von Trainer Petr Hazl vor allem kämpferisch mit einer guten Leistung.

Vor dem Spiel konnten die Lok-Verantwortlichen aufatmen, da sie eine frohe Kunde erhielten: Jiri Havlat konnte sein Debüt im Lok-Dress geben. Die ersehnte Freigabe für den tschechischen Neuzugang war zwei Tage vor dem ersten Punktspiel in Pirna eingetrudelt. Auch der zuletzt angeschlagene Torsten Schneider konnte wieder auflaufen. Von Anfang an wogte das Geschehen hin und her und es entwickelte sich ein offener, zum Teil auch harter, Schlagabtausch. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Nach der ersten Lok-Führung in der 21. Minute (10:9) erkämpften sich die Gastgeber aber zumindest einen Zwei-Tore-Halbzeitvorsprung.

Und die Hazl-Schützlinge setzten ihr gutes Spiel aus sicherer Deckung zu Beginn der zweiten Hälfte fort. Bis zur 46. Minute erarbeiteten sich die Hausherren sogar eine 24:19-Führung und durften damit von einem Sieg träumen. Allerdings steckten auch die Bernburger niemals auf. Die Gastgeber konnten sich in den folgenden Minuten durch die sehr offensive Abwehrarbeit der Anhaltiner nicht mehr so viele Chancen erspielen und ließen zudem die eine oder andere Möglichkeit aus.

Auf Seiten des Gegners lief der Bernburger Rückraumspieler Steffen Cieszynski aber zu großer Form auf. Der 21-jährige ehemalige Schüler-Weltmeister, der einige Jahre in der Magdeburger Handballschule geformt wurde, brachte die Gäste Tor um Tor heran, war am Ende mit neun Toren auch erfolgreichster Werfer des Abends. Eine Minute vor Schluss war dann der Ausgleich hergestellt. In den letzten Sekunden trafen die Pirnaer aber leider nicht mehr und so blieb es beim Unentschieden.

Erfolgreichster Lok-Werfer war Dusan Milicevic mit acht Toren. "Auch wenn es nach dem Spielverlauf nicht so aussieht, betrachte ich es als gewonnen Punkt. Wir können mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden sein. Einsatzbereitschaft, Willen und Kampfgeist haben absolut gestimmt. Auch spielerisch können wir auf dieser Leistung aufbauen", ist Manager Uwe Heller überzeugt und fügt hinzu: "Auch wenn unsere Youngster Falk Gaube, Hannes Ulbricht und Paul Gärtner diesmal noch nicht zum Einsatz kamen, werden sie in den nächsten Wochen weitere Fortschritte machen und von Trainer Petr Hazl ihre Chancen bekommen."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.09.2012

Astrid Hofmann

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