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Lok Pirna startet im DHB-Pokal in die neue Pflichtspielsaison

Lok Pirna startet im DHB-Pokal in die neue Pflichtspielsaison

Mit verringertem Etat und verjüngter Mannschaft starten die Drittliga-Handballer des ESV Lok Pirna am Sonnabend in die neue Saison.

Dresden .

Dresden (DNN/ah). Mit verringertem Etat und verjüngter Mannschaft starten die Drittliga-Handballer des ESV Lok Pirna am Sonnabend in die neue Saison. Bevor am 1. September der Punktspielauftakt gegen Bernburg ansteht, muss Lok morgen in der ersten Runde des DHB-Pokals beim baden-württembergischen Oberligisten TSV Weinsberg ran. Petr Hazl, der seit Oktober letzten Jahres das Zepter auf der Trainerbank übernahm, will natürlich mit seinem Team in die nächste Runde einziehen.

Ansonsten werden die Pirnaer in dieser Saison kleinere Brötchen backen. Nicht nur wegen des auf etwa 320 000 Euro geschrumpften Etats hat Lok seine Philosophie geändert. "Bisher haben wir uns jedes Jahr fertige Spieler geholt und auch oft das Personal gewechselt. Damit konnten wir aber unsere anvisierten Ziele nicht erreichen. Deshalb wollen wir jetzt auf Langfristigkeit und Kontinuität setzen und in Zukunft eine Mannschaft aus erfahrenen und auch jungen, hungrigen Athleten formen. Dabei werden wir verstärkt auf Spieler aus der Region setzen", erklärt Manager Uwe Heller die Strategie, zu der die Kooperation mit dem HSV Dresden gehört.

Dass dieser Weg auch etwas Geduld erfordert, wissen die Verantwortlichen. "Wir setzen Petr Hazl nicht unter Druck, geben ihm die nötige Zeit, um mit der verjüngten Mannschaft zu arbeiten", sagt der Manager, der dennoch das Erreichen eines einstelligen Tabellenplatzes für realistisch hält. Nach den Abgängen von einigen erfahrenen Akteuren, darunter zuletzt auch noch Robert Delinac, wurde der Kader deutlich verjüngt. Mit Hannes Ulbricht, Falk Gaube (beide aus Hartha) und dem gestern noch präsentierten Neuzugang Paul Gärtner (SSV Heidenau) wechselten gleich drei Youngster zur Lok, die erstmals Drittliga-Luft schnuppern. Lediglich der vierte im Bunde, der aus Lovosice kommende Jiri Havlat, gehört in den Kreis der gestandenen Spieler. "Vielleicht ist der kleine Kader auch eine unserer Stärken, denn jeder weiß, dass er gebraucht wird, dass wir eng zusammenrücken müssen. Ich denke, der Teamgeist war noch nie so gut wie jetzt", glaubt Steffan Helbig.

Pirnaer Aufgebot

Tor: Sven Grathwohl (24), Mario Percin (33/ Kroatien);

Feld: Robert Weiß (25), Hannes Ulbricht (21), Falk Gaube (22), Jiri Boucek (29/ Tschechien), Dusan Milicevic (29/Serbien), Steffan Helbig (24), Gasper Martinc (30/Slowenien), Nils Jürschke (21), Jiri Halvlat (26/Tschechien), Torsten Schneider (22), Paul Gärtner (19).

Trainer: Petr Hazl (40).

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.08.2012

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