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Literaturfest Meißen wartet wohl mit 250 Lesungen auf

Großen Namen fehlen noch Literaturfest Meißen wartet wohl mit 250 Lesungen auf

210 Lesungen. So viele stehen schon im Programm des Literaturfests Meißen, das in Auszügen bereits im Internet unter www.literaturfest-meissen.de einzusehen ist. „Zehn Lesungen kommen noch hinzu“, sagt Organisator Daniel Bahrmann. Auch fehlen die ganz großen Namen, die man erst in einer Woche oder zwei bekannt geben kann, wenn alle Absprachen getroffen sind.

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Organisator Daniel Bahrmann präsentiert die lange Liste mit Lesungen zum Literaturfest Meißen.

Quelle: Uwe Hofmann

Meißen. 210 Lesungen. So viele stehen schon im Programm des Literaturfests Meißen, das in Auszügen bereits im Internet unter www.literaturfest-meissen.de einzusehen ist. „Zehn Lesungen kommen noch hinzu“, sagt Fotograf, Kunstvereinsvorsitzender und Organisator Daniel Bahrmann. Auch fehlen die ganz großen Namen, die man erst in einer Woche oder zwei bekannt geben kann, wenn alle Absprachen getroffen sind. Schon jetzt ist allerdings klar: Wenn das Literaturfest am zweiten Juniwochenende (9.-12. Juni) Meißen an fünf Hauptbühnen und 23 weiteren Leseorten in eine einzige Lesebühne verwandelt, werden etwa 250 Punkte im Programm stehen. Gute Voraussetzungen, die vor drei Jahren aufgestellte Rekord-Besucherzahl von rund 18 000 Besuchern zu toppen. In den vergangenen beiden Jahren kamen ein paar tausend Besucher weniger in die Porzellanstadt, die 2014 mit einer Hitzewelle, 2015 mit regnerischem Wetter zu kämpfen hatte. „In diesem Jahr wird das Wetter gut, das haben wir uns verdient“, sagt Bahrmann.

„Zwischen den Welten – Geschichten aus nah und fern“ lautet das diesjährige Motte des Lesefests, das 2009 das erste Mal stattfand und als größtes Literaturfest unter freiem Himmel und mit freiem Eintritt seine ganz eigene Superlativ-Nische gefunden hat. Teil des Programms ist die Sparte „Menschen unterwegs“, bei der ausländische Autoren aus dem arabischen und kurdischen Raum teils in ihrer Muttersprache lesen. Oberbürgermeister Olaf Raschke (parteilos) hat das durchaus als Kommentar zur aktuellen politischen Debatte gemeinte Thema in der Wahl des Buchtitels aufgegriffen, den er traditionsgemäß zum Auftakt in einem Kindergarten vorlesen wird: „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave und Chris Riddell.

Abseits des politischen Programmteils bleibt das Literaturfest, was es ist – ein großes Mitmachspektakel mit der Meißner Altstadt als Kulisse. Wobei auch das nicht ganz stimmt, breitet man sich doch mehr und mehr auch rechtselbisch aus. Es sei wichtig, auch diese Stadtteile einzubinden und immer neue Ecken zu entdecken, sagt Initiator Walter Hannot. Neue Leseorte sind in diesem Jahr das Amtsgericht auf dem Burgberg, wo neben dem Lesungen in der schmucken Bibliothek im Bischofsturm auch Führungen angeboten werden. Außerdem wird im früheren Malsaal des Theaters gelesen, ehe er in ein Parkhaus umgebaut wird.

Von Uwe Hofmann

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