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Leisere Schienen für Bahnstrecke nach Weinböhla geplant

Leisere Schienen für Bahnstrecke nach Weinböhla geplant

Mit zusätzlichen Mitteln des Bundesverkehrsministeriums sollen 2013 auf der Bahnstrecke zwischen Kottewitz (Gemeinde Priestewitz) und Weinböhla Schienen verlegt werden, die weniger Lärm verursachen.

"Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dort konkret gegen Schienenlärm vorgehen können", informierte der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Jan Mücke (FDP). "Auf der Länge von einem Kilometer wollen wir ein neues Schienenprofil erproben." Morgen stimme der Haushaltsausschuss darüber ab. Mücke glaubt an ein positives Votum.

Die Maßnahme sei ein Projekt aus dem Infrastrukturbeschleunigungsprogramm II. Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin hatte entschieden, 2013 für die Infrastruktur 750 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Schon dieses Jahr hatte das Ministerium eine Milliarde Euro zusätzlich erhalten.

Doch warum ausgerechnet Lärmschutz auf der Strecke Kottewitz-Weinböhla? "Wir mussten ein Projekt auswählen, das 2013 von der Bahn umgesetzt werden soll, um dieses Extra-Geld auch ausgeben zu können", erklärt Mücke auf DNN-Anfrage. "Auf dieser Strecke gibt es eine große Lärmbelastung". Die Region rund um Weinböhla sei sehr vom Bahnlärm betroffen. Auch soll nun erprobt werden, wie man mit neuer Infrastruktur und neuer Technik einen besseren Lärmschutz erzielt. Nur Lärmschutzwände zu bauen, sei "nicht das Wahre". Und die Weichen für mehr Lärmschutz an stark belasteten Bahnstrecken wurden bereits gestellt.

So wurde kürzlich der Schienenbonus abgeschafft, der der Bahn bisher Sonderrechte bei der Einhaltung von Lärmgrenzwerten an Trassen mit betroffenen Anwohnern gewährt hatte. Zudem trat laut Mücke am Sonntag das lärmabhängige Trassenpreissystem in Kraft, um "Anreize zu schaffen", den Lärmschutz zu verbessern. Weinböhlas Bürgermeister Reinhart Franke (CDU) begrüßte die Lärmschutzvorhaben. "Das geht in die richtige Richtung", sagt er. "Vor allem muss aber der Lärm auf den Bestandstrassen verringert werden." Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.12.2012

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