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"Lebenslänglich Stolpen. Der Mythos Cosel" - Burg Stolpen hat Ausstellungim Johannisturm überarbeitet

"Lebenslänglich Stolpen. Der Mythos Cosel" - Burg Stolpen hat Ausstellungim Johannisturm überarbeitet

Die Burg Stolpen hat ihre Dauerausstellung über Gräfin Cosel völlig überarbeitet. Seit gestern, dem 250. Todestag der berühmten Mätresse August des Starken, ist die Schau mit dem Titel "Lebenslänglich Stolpen.

Der Mythos Cosel" im Johannisturm zu sehen. Die Ausstellungsmacher haben vier Jahre Recherchearbeit hinter sich. Dazu wälzten sie unter anderem 134 Akten im Staatsarchiv Dresden.

Bei den Forschungen kamen neue Geschichten über das Leben der Cosel auf der Burg Stolpen zutage. Zudem konnten einige Irrtümer beseitigt werden. So bekam die Cosel nicht wie bisher häufig geschrieben 100 000 Taler Apanage, sondern 15 000 Taler. Dadurch war sie aber noch keine arme Frau. Zum Vergleich: Ein Hofmarschall, der oberste Verwaltungsbeamte am Hof, bekam 3000 Taler.

Zwei Jahre war das Burgteam mit der Neugestaltung der Dauerausstellung beschäftigt. Neben neuen Vitrinen können die Besucher künftig auch neue Exponate entdecken. So hat die Burg im vergangenen Jahr zum Beispiel einen Originalbrief der Cosel ersteigert. Auch die sogenannte Cosel-Bibel, der einzig erhaltene Gegenstand, der von der Anwesenheit der Cosel auf Stolpen zeugt, ist zu sehen. Die Ausstellungstexte stehen nun neben englischer und deutscher auch in polnischer und tschechischer Sprache zur Verfügung. Filmmaterial illustriert den Mythos Cosel.

"Die Gräfin hatte ein dramatisch-theatralisches Wesen. Sie liebte es, sich in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf der Burg blieb ihr genau das fast ein halbes Jahrhundert bis zu ihrem Tode verwehrt", berichtet Museologe Jens Gaitzsch. Die Ausstellung hat täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Führungen zur Dauerausstellung werden auf der Burg Stolpen mit Voranmeldung jederzeit angeboten.

www.burg-stolpen.org

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.04.2015

Silvio Kuhnert

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