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Landratsamt in Pirna liegt Kaufangebot für ehemaliges Jugendamt vor - Ärztehaus geplant

Landratsamt in Pirna liegt Kaufangebot für ehemaliges Jugendamt vor - Ärztehaus geplant

Im ehemaligen Jugendamt in Pirna soll ein Ärztehaus entstehen. Dem Landratsamt liegt ein entsprechendes Kaufangebot für das Gebäude am Ernst-Thälmann-Platz vor.

Seit dem Umzug der Kreisverwaltung ins Schloss Sonnenstein steht das Haus leer. Die Hansa Real Estate aus Leipzig möchte das Objekt nun für 630 000 Euro kaufen und sanieren.

"Das gesamte Gebäude soll als Ärztehaus genutzt werden. Neben einer Tagespflege, einer podologischen Praxis und einer orthopädischen Werkstatt sind weitere Arztpraxen geplant", schildert Stefan Voges, Vorstand bei Hansa Real Estate, die Nutzungsidee. Die Mediziner kämen aus dem Raum Pirna und seien an einer Veränderung ihres jetzigen Praxisstandortes interessiert. Aus dem Ende der 1930er Jahre gebauten Haus soll ein modernes Gesundheitszentrum werden. Die Baupläne dafür möchte der Investor bis Herbst abgeschlossen haben. Die Bauarbeiten könnten Ende dieses Jahres oder Anfang 2014 beginnen. "Eine Fertigstellung ist für das erste Quartal 2015 vorgesehen", führt Voges aus.

Vor der Realisierung der Pläne sind noch zwei Probleme zu lösen. Zum einen möchte der Investor das Objekt nur kaufen, wenn die Verträge mit den künftigen Mietern unter Dach und Fach sind. Andererseits ist für die Verkaufsentscheidung des Kreistags eine Genehmigung der Landesdirektion notwendig. Denn der Kaufpreis liegt unter dem in einem Gutachten festgelegten Gebäudewert.

Die erste Ermittlung des Marktwerts erfolgte im Juli 2011. Insgesamt 865 000 Euro sollte das Grundstück samt Gebäude kosten. Für die Summe bekam das Landratsamt das Objekt nicht los. "Trotz der immer wieder vorhandenen Interessenten am Erwerb der Liegenschaft erfolgten letztendlich keine verbindlichen Kaufgebote", informiert Kati Hille (CDU), Beigeordnete für Ordnung und Innere Verwaltung im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Als Begründung wurden die Höhe des Verkehrswertes und der erhebliche Sanierungsbedarf des Gebäudes angegeben.

Da sich der Zustand des Hauses aufgrund des Leerstandes verschlechterte gab es ein zweites Gutachten im März dieses Jahres. Das legte den Wert des Grundstückes auf 798 000 Euro fest. Diesen Preis müssten Kaufinteressenten als Mindestgebot im Landratsamt einreichen. Doch mit Verweis auf den hohen Sanierungsaufwand blieb die Hansa Real Estate erneut darunter. "Die Aussagen des erhöhten Sanierungsbedarfes werden auch durch das aktualisierte Wertgutachten gestützt", berichtet Hille. Sie hat in der Landesdirektion vorgefühlt, ob ein Verkauf unter Marktwert in Ordnung ginge. Die Behörde habe die Genehmigung in Aussicht gestellt, so die Beigeordnete.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 03.07.2013

Kuhnert, Silvio

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