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Landkreis warb bei Münchner Immobilienmesse Expo Real für Gewerbeflächen

Landkreis warb bei Münchner Immobilienmesse Expo Real für Gewerbeflächen

Meißen/Radebeul. In München hat der Landkreis Meißen um Investoren für seine Gewerbeflächen geworben. Nach ihrer Teilnahme 2011 waren Vertreter des Landkreises und seiner Meißner Wirtschaftsförderungsgesellschaft WRM GmbH dieses Jahr wieder zur Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen "Expo Real" gereist.

Am Gemeinschaftsstand von Sachsen haben sie vor allem für vier große Ansiedlungsflächen Reklame gemacht.

Angepriesen wurden laut WRM-Chef Sascha Dienel das Gewerbe- und Industriegebiet RIO bei Riesa, das Gewerbe- und Industriegebiet Flugplatz Großenhain, Zeithains Industriepark sowie eine 20 000 Quadratmeter große Fläche für ein Wissenschafts- und Technologiezentrum in Radebeul. Das unbebaute Grundstück gehört der Stadt und liegt direkt an der Meißner Straße. Die Stadt hofft, dass sich dort Firmen ansiedeln, die zum benachbarten Pharmapark westlich der Fläche passen. "Das ist ein besonderes Grundstück", sagt Dienel. "Es ist die einzige größere freie Innenstadtfläche, sie liegt nahe des Wissenschaftsstandorts Dresden, wo die Technologiegründerzentren sehr gut ausgelastet sind." Bedarf gebe es schon jetzt. Zudem besitze Radebeul in der pharmazeutischen Forschung und Herstellung eine lange Tradition. Seinen Spitzenplatz in Deutschland habe sich Radebeul nach 1990 in der Branche bewahren können und entwickelte sich zudem zum modernen Forschungsstandort. Im Berufsschulzentrum in Radebeul werden Fachkräfte in den Berufsfeldern Chemie und Pharmazie ausgebildet.

Laut Dienel gab es in München keine konkreten Zusagen, Kontakte wurden aber geknüpft. Eine Mittlerin, die im Auftrag russischer Investoren unterwegs gewesen sei, habe mögliche Kapitalanlagen im Landkreis geprüft. Dazu zählten unter anderem auch die Schlösser Rothschönberg und Oberau, die die WRM dort auch vorgestellt hat.

Im Landkreis gebe es vor allen Bedarf für Gewerbeflächen in Autobahnnähe. Doch derartiger Platz wird knapp. In Radeburg gebe es so zum Beispiel nur noch zwei je rund 26 000 Quadratmeter große Flächen. In Klipphausen ist eine Erweiterung des Gewerbegebiets schon beantragt. Im Moritzburger Ortsteil Boxdorf gibt es ferner Pläne, weitere Gewerbeflächen zu erschließen. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.10.2012

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