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Landkreis investiert so viel wie noch nie in seine Straßen

Landkreis investiert so viel wie noch nie in seine Straßen

Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge rollt der Verkehr auf den Kreisstraßen wieder etwas besser. 55 Straßenbauvorhaben wurden in diesem Jahr beendet.

"Damit hat der Landkreis erstmals innerhalb eines Jahres mehr als zehn Millionen Euro in seine Kreisstraßen investiert", bilanziert Martina Fehrmann, Abteilungsleiterin Straßenbau und Verkehr im Landratsamt, in einer Informationsvorlage für den Kreistag.

Zu dieser Bausumme kommen noch zwei über die Wintermonate andauernde Straßenbauprojekte in Glashütte und Wilsdruff mit einem Umfang von 2,15 Millionen Euro sowie drei Instandsetzungen an Bundes- und Staatsstraßen in Königstein, Hohnstein und Sebnitz für insgesamt 341 000 Euro hinzu.

"Die Instandsetzung und Erneuerung des Kreisstraßennetzes hat in den vergangenen Jahren Fahrt aufgenommen", meint Fehrmann. Dies sei auch notwendig. Denn 46 Prozent der Kreisstraßen sind in einem schlechten oder sogar sehr schlechten Zustand. Bei Ingenieurbauwerken wie Brücken und Stützwänden sind es sogar 52 Prozent. "Jedes einzelne Vorhaben trägt dazu bei, den Sanierungs- und Investitionsstau im Kreisstraßennetz abzubauen", erklärte Fehrmann.

2011 beendete der Landkreis "nur" 19 Baumaßnahmen auf Kreisstraßen. In den beiden darauf folgenden Jahren waren es 20 sowie 22 und nun 55 Bauprojekte. Dafür gab die Kreisverwaltung vor vier Jahren 6,1 Millionen Euro aus. 2014 sind es vier Millionen Euro mehr. Die Sanierung der Kreisstraßen sei kein Selbstzweck. "Auf ihnen findet der regionale Verkehr statt - Schülerbeförderung, öffentlicher Nahverkehr und Lieferverkehr für die regionale Wirtschaft, Berufsverkehr und touristischer Verkehr sowie Zubringerverkehr für Autobahnen und Bundesstraßen. All das erfordert eine gute Straßenqualität und eine ganzjährige Befahrbarkeit des gesamten Netzes", hebt Fehrmann die Bedeutung und Notwendigkeit des Schwarzdeckenprogramms hervor.

Ermöglicht wird das Investitionsprogramm durch mehrere Fördertöpfe - zum Beispiel das Sonderprogramm Winterschäden, aber auch die Wiederaufbauprogramme nach den Hochwasserschäden 2010 und 2013. An Eigenmitteln steuerte die Kreisverwaltung in diesem Jahr 1,87 Millionen Euro aus dem Kreisetat bei. "Das heißt: Jeder Euro aus dem Landkreishaushalt wurde durchschnittlich mit 5,43 Euro an Fördermitteln veredelt", so Fehrmann.

Mit Bauarbeiten auf Straßen ist im kommenden Jahr nicht Schluss. "Schwerpunkt bleibt die Beseitigung der Hochwasserschäden 2013. Der Maßnahmeplan des Landkreises umfasst insgesamt 71 Vorhaben an Straßen und Ingenieurbauwerken mit einem Gesamtvolumen von 19 Millionen Euro", informiert Fehrmann. Die Abarbeitung dauert drei bis fünf Jahre. Die ersten 19 Vorhaben aus diesem Programm sind bereits realisiert.

Unabhängig vom Wiederaufbau hat das Schwarzdeckenprogramm 2014/15 ein Gesamtvolumen von 29,03 Millionen Euro. "Es umfasst eine Reihe von Einzelmaßnahmen vor allem im Brückenbau", berichtet Fehrmann. So eine Baustelle befindet sich beispielsweise derzeit im Glashütter Ortsteil Hirschbach. Dort werden zwei Brücken über den gleichnamigen Bach durch Neubauten ersetzt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte April 2015 an und kosten rund 485 000 Euro.

Von den in diesem Jahr begonnen Projekten befindet sich auch noch die Hühndorfer Straße in Wilsdruff im Bau. Sie wird ausgebaut, um für den Schwerlastverkehr ins Gewerbegebiet besser gewappnet zu sein. Fertigstellung ist im kommenden Jahr. Dagegen ist Stadt Wehlen wieder ohne Verkehrseinschränkungen mit dem Auto zu erreichen. Dort wird morgen Vormittag die Kreisstraße am Ortseingang nach einem grundhaften Ausbau feierlich freigegeben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.12.2014

Silvio Kuhnert

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