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Landgestüt Moritzburg: Probesitzen für die Hengstparaden im September

Landgestüt Moritzburg: Probesitzen für die Hengstparaden im September

Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU) führte gestern Pressevertreter über die aktuelle Baustelle des Landgestütes Moritzburg. Sechs Wochen vor der geplanten Fertigstellung des neuen Hengstparade- und Turnierplatzes zeigte er sich zufrieden über den Baufortschritt: "Die Pferde aus dem berühmten Landgestüt bekommen einen neuen Reitplatzboden, der an internationale Standards angepasst wurde.

Moritzburg.

Für die zukünftigen Besucher des Landgestüts sorgt eine mobile Tribünenanlage für besseren Sitzkomfort."

Während am Reitplatz noch kräftig gebaut wird und man sehr viel Fantasie braucht, um sich die neue Anlage vorzustellen, gab es gestern auf einem Muster der neuen mobilen Bestuhlung schon mal die Möglichkeit zum Probesitzen. Neben dem Finanzminister nahmen Dieter Janosch, Geschäftsführer des Staatsbetriebes Immobilien- und Baumanagement (SIB), und Gestütsleiter Matthias Görbert auf den hellgrünen Klappstühlen Platz und zeigten sich damit sichtlich zufrieden. Immerhin fallen zu den Baukosten von 2,67 Millionen Euro weitere 1,1 Millionen Euro für die Beschaffung der mobilen Tribünen an.

Laut Plan soll ab 23. Juni mit dem Aufbau dieser mobilen Tribünen auf der Süd- und Westseite des Turnierplatzes begonnen werden. Zurzeit wird noch die 46 Meter hohe Stützwand an der Südseite mit Spritzbeton befestigt. Anschließend bekommt sie eine Natursteinverkleidung. Der angrenzende Felshang musste teilweise abgetragen werden, um eine ausreichend große Fläche für die Aufstellung der Tribünen zu erreichen, gleichzeitig kann diese multifunktional genutzt werden. So werden bei kleineren Reitveranstaltungen an dieser Stelle die Stallzelte aufgestellt und die Pferdetransporter geparkt.

Der Turnierplatz wurde in seinen neuen Abmessungen von 110 Meter mal 50 Meter den Vorgaben der Reiterlichen Vereinigung angepasst und entspricht damit internationalem Standard. Ein aufwendiges Kanalsystem unter dem Platz ermöglicht es, dass je nach Witterung entwässert oder befeuchtet wird. "Dieses Ebbe-Flut-System und ein spezieller Sand garantieren, dass der Platz immer bereitbar ist", erklärt Ludwig Coulin, Niederlasssungsleiter Dresden I des SIB.

Eine weitere sichtbare Veränderung ist das neu gebaute zweigeschossige Terminalgebäude, das im Erdgeschoss verschiedene Räume für die Veranstaltungsleitung beherbergt. Im Obergeschoss befindet sich der Orchesterraum, dessen Glasfassade sich zum Turnierplatz hin öffnen lässt. "Dann kann man endlich das Polizeiorchester, das uns seit vielen Jahren während der Hengstparaden musikalisch begleitet, auch sehen", freut sich der Gestütsleiter.

Der Umbau des Turnierplatzes ist eine wichtige Etappe bei der Umsetzung des Gesamtkonzeptes für das Landgestüt. Über den nächsten Schritt, den Neubau einer Reithalle, wurde diskutiert, bestätigte der Finanzminister. Ob dafür die notwendigen Mittel aufgebracht werden können, bleibt allerdings abzuwarten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.06.2014

Hannelore Schuster

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