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Landesbühnen Sachsen sind mit neuem Werkstattgebäude endlich komplett

Hinter den Kulissen stimmt es jetzt Landesbühnen Sachsen sind mit neuem Werkstattgebäude endlich komplett

Die neuen Theaterwerkstätten der Landesbühnen Sachsen werden am Wochenende eingeweiht. Insgesamt 6,9 Millionen Euro hat der Neubau gekostet.

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Ein Blick ins Dekolager, wo Dekorateurin Susanne Berndt über ganz neue Möglichkeiten verfügt.

Quelle: Uwe Hofmann

Radebeul. Die neuen Theaterwerkstätten der Landesbühnen Sachsen werden am Wochenende eingeweiht. „Dankbar“ sei man für den 6,9 Millionen Euro teuren Neubau direkt neben dem Radebeuler Stammhaus, meint Intendant Manuel Schöbel. Radebeul hatte eigens die zwischen Schuchstraße und Paradiesstraße gelegene Fläche überlassen und dann wie die Mitarbeiter viel Geduld bewiesen, als wegen der Umbildung des Landestheaters in eine GmbH erst einmal nichts aus dem lange ersehnten Bau wurde. Jetzt, wo er fertig ist, verfügen die Landesbühnen erstmals in allen Bereichen über Arbeitsbedingungen, die den Anforderungen des modernen Reisetheaters genügen. Radebeul wiederum kann sich über die im Tausch erhaltenen Flächen am Moritz-Garte-Steg Gedanken machen, auf denen allerdings noch die bisher von den Werkstätten in Beschlag genommenen Baracken abgerissen werden müssen.

Die Gewinner des Neubaus sind zweifellos die Werkstattmitarbeiter. Unter ihnen hat vermutlich Schlosser Harald Ködel am meisten Grund zur Freude. Seine alte Werkstatt war so klein, dass er die zumeist großformatigen Bauten bei Wind und Wetter im Freien montieren musste. Im neuen Domizil erleichtert ihm nun sogar ein Kran die Arbeit. In mehreren Räumen mit bis zu sieben Metern Höhe haben aber auch die Tischler, Maler, Bühnenbildner und Dekorateure ganz neue Möglichkeiten erhalten. So verfügen die Räume neben viel Platz auch über Oberlichter, der Malsaal sogar über eine Galerie, von der sich die Wirkung des Geschaffenen überprüfen lässt. Diese Räume sind um eine Montagehalle angeordnet, in der die Bühnenbildner alles zusammenfügen können, was aus den Werkstätten kommt. Das spare Bühnenzeit, sagt Intendant Schöbel, die im Theaterbetrieb die wichtigste Währung sei. In dem auf Funktionalität ausgelegten Bau, der sich äußerlich mit einer gegliederten Dachstruktur in die Villengegend einfügt, ist das Lager für Bühnenbilder in einem dem Theater am nächsten gelegenen Raum untergebracht. Kürzer könnten die Wege nicht sein, sagt Schöbel.

Noch sind nicht alle Arbeiten fertig, auch wenn die Werkstätten schon in Betrieb sind. Einige Lager müssen noch eingeräumt werden, vor allem aber gibt es im Außenbereich noch einiges zu tun. Dort sollen bis Mai Grünflächen und Durchgangsstraße angelegt sein. Transporte werden künftig in aller Regel von der Schuchstraße auf das Gelände und von der Paradiesstraße wieder herausfahren, um die Belastung für die teils schmalen Straßen so gering wie möglich zu halten. Schöbel geht davon aus, dass künftig weniger Fahrten nötig werden, weil insbesondere Außenlager für Bühnenbauten dank der neuen Räume aufgelöst werden können. Ein Parkplatz für die Busse und Lkw des Theaters wird derzeit auf dem Gelände angelegt.

Von Uwe Hofmann

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