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Landesbühnen Sachsen mit zwei Aufführungen in Asyl-Erstaufnahme

"Onkelchen" bei den Flüchtlingen Landesbühnen Sachsen mit zwei Aufführungen in Asyl-Erstaufnahme

Mit einem musikalischen Theaterstück haben die Landesbühnen Sachsen gestern Abwechslung in den Alltag der Asyl-Erstaufnahme in Meißen-Bohnitzsch gebracht. Das Stück "Die Geschichte vom Onkelchen" habe man gewählt, weil es ohne viele Worte auskommt.

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Michaela Mehl, Johannes Krobbach und Michal Sandor von den Landesbühnen sorgten gestern für Unterhaltung in der Erstaufnahmeeinrichtung.

Quelle: Landesbühnen Sachsen

Meißen. Mit einem musikalischen Theaterstück haben die Landesbühnen Sachsen gestern Abwechslung in den Alltag der Asyl-Erstaufnahme in Meißen-Bohnitzsch gebracht. Das Stück "Die Geschichte vom Onkelchen" habe man gewählt, weil es ohne viele Worte auskommt und mit seinen poetischen Bildern und viel Musik über jegliche Sprachbarrieren hinweg verstanden werden kann, sagt Landesbühnen-Sprecherin Petra Grubitzsch. Die zwei Auftritte am Morgen und in den Mittagsstunden richteten sich vor allem an die rund 150 Kinder, die derzeit in dem zur Erstaufnahme umfunktionierten Studentenwohnheim der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen-Cölln untergebracht sind.

Knapp 70 von ihnen sind gemeinsam mit ihren Eltern nach Auskunft der Sprecherin zur ersten Aufführung gekommen. Zögerlich habe sich das Publikum eingefunden und erst einmal abwarten wollen, was nun passiert. Das Stück selbst beginnt sehr leise, mit einem einsamen Onkelchen (Johannes Krobbach), der mit einem herrenlosen Hündchen (Michal Sandor) Freundschaft schließt. Vor allem die Späße des Hundes sorgten für eine lockere Atmosphäre und bereiteten den Kindern sichtbare Freude, auch versuchten viele von ihnen, die Handbewegungen des Tänzers Michal Sandor nachzuahmen. Am Ende des Stückes trat auch Tanzpädagogin Michaela Mehl auf die Bühne und forderte die Kinder zum Mittanzen auf.

In der Erstaufnahme hat der Freistaat Menschen untergebracht, die seit wenigen Tagen oder Wochen in Sachsen leben. Dort werden sie versorgt, bis sie registriert sind und auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt werden. Der Verein Buntes Meißen organisiert Deutschkurse und kulturelle Veranstaltungen, um den Flüchtlingen das Ankommen in Sachsen zu erleichtern sowie den von Warten und hoher Fluktuation geprägten Alltag aufzuhellen.

Uwe Hofmann

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