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Landesbühnen Sachsen bis August 2012 Theater GmbH

Landesbühnen Sachsen bis August 2012 Theater GmbH

Die Landesbühnen Sachsen in Radebeul sollen vom 1. August 2012 an als Theater GmbH weiterbestehen. Die Voraussetzungen dafür seien gegeben, teilte das Kunstministerium am Dienstag in Dresden mit.

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Quelle: Sebastian Kahnert

Das Orchester wird Ende Juli 2012 aufgelöst, für das künftige Musikerensemble soll ein neuer Orchesterverwaltung- und Marketinggesellschaft mbH geschlossen werden. Wegen der geplanten Fusion mit der Neuen Elblandphilharmonie ist darin nicht Platz für alle Musiker. Es werden sozialverträgliche Lösungen angestrebt, sagte Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos). Landesbühnen- Intendant Christian Schmidt kündigte unterdessen sein Ausscheiden bereits zum 31. Juli 2011 an.

Mit der Umstrukturierung werden der Fortbestand der Einrichtung und der Spielstätte in Radebeul auf Dauer gesichert, erklärte die Ministerin. „Sie wird als mobile Bühne für Sachsen gebraucht.“ Der Freistaat ist zunächst alleiniger Gesellschafter der neuen Theater GmbH. Einer Beteiligung Dritter, vor allem der kommunalen Seite, steht Sachsen positiv gegenüber. Die Landesbühnen sollen künftig vor allem junge Menschen ans Theater heranführen. Neben Balletten könnten Kinder- und Jugendstücke dazu beitragen, sagte Schorlemer. Daran müsse der Spielplan des Mehrspartenhauses ausgerichtet werden. Die Bühne müsse sich zudem bei Umfang und künstlerischer Ausdrucksform mehr am Bedarf in ländlichen Kulturräumen orientieren.

Das für den Betrieb des Musiktheaters erforderliche Orchester wird laut Ministerium 72 Stellen umfassen. Damit werden nicht alle der 104 Musiker beider Orchester übernommen. Gegen die Fusionspläne gibt es heftigen Widerstand. Aus Sicht der Deutschen Orchestervereinigung sind mindestens 86 Stellen notwendig, um das Konzept eines mobilen Theaters für Sachsen umzusetzen. Intendant Schmidt zieht sich nach intensiver Mitarbeit am Neukonzept bereits in diesem Sommer aus dem Amt zurück. Er sehe seine Gestaltungsmöglichkeiten bei der Neuorientierung der Landesbühnen ausgeschöpft, erklärte er. Ob Manuel Schöbel, Intendant am Mittelsächsischen Theater Freiberg und Döbeln, das Amt nun früher als im Sommer 2012 übernimmt, ist offen.

dpa

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