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Landesamt aus Dresden verzögert Lückenschluss am Elberadweg zwischen Bad Schandau und Königstein

Landesamt aus Dresden verzögert Lückenschluss am Elberadweg zwischen Bad Schandau und Königstein

Die Strecke zwischen Bad Schandau und Königstein bleibt für Radfahrer auf absehbare Zeit ein gefährliches Pflaster. Selbst wenn sie - wie auf der linkselbischen Seite - eigentlich über Asphalt führt.

Königstein. Königstein. Die Strecke zwischen Bad Schandau und Königstein bleibt für Radfahrer auf absehbare Zeit ein gefährliches Pflaster. Selbst wenn sie - wie auf der linkselbischen Seite - eigentlich über Asphalt führt. Der Grund: Der Planfeststellungsbeschluss für den Radwegbau, den die Landesdirektion in Dresden für den Sommer angekündigt hatte, liegt noch nicht vor. "Es fehlen wohl noch nachgeforderte Unterlagen, welche durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) zu erbringen waren", erklärt der Königsteiner Bürgermeister Frieder Haase (parteilos) die Hängepartie.

Haase ist sauer, schließlich kämpfen er und sein Bad Schandauer Kollege Andreas Eggert (ebenfalls parteilos) seit Jahren für den Lückenschluss. Der Radweg soll links der Elbe genau dem Flusslauf folgen, also der Kurve zwischen dem Elbufer gegenüber der Einfahrt zum Prossener Hafen und dem Gelände des Freizeitparks Königstein. "Die Maßnahme ist tatsächlich schon seit etwa 20 Jahren geplant", berichtet Haase über die nahezu unendliche Geschichte, von der Eggert gehofft hat, dass sie in diesem Jahr endet. Denn noch bis Februar ging der Bad Schandauer Bürgermeister wie sein Königsteiner Kollege davon aus, dass den Worten (und Plänen) in diesem Jahr tatsächlich Taten folgen. Es wurde wieder nichts daraus.

Zwar war das Planfeststellungsverfahren bereits im Frühjahr kurz vor dem Abschluss, auch ein so genannter Erörterungstermin hatte schon stattgefunden. Mündlich seien dort damals die letzten Einwände des Wasserschifffahrtsamtes erledigt worden, berichtete Haase, im Juni oder Juli sollte der Planfeststellungsbeschluss vorliegen und zwei oder drei Monate später die Bauvorbereitung starten. Was zum neuerlichen Verzug führte, erfuhr Haase auch nicht am Mittwoch bei einer Elberadweg-Konferenz, zu der das sächsische Verkehrsministerium nach Dresden geladen hatte. Da saß auch ein LASuV-Vertreter mit am Tisch. Haase zufolge konnte er nichts Konkretes zum Planungsstand sagen. Nun wartet der Königsteiner Bürgermeister wie sein Bad Schandauer Kollege (wieder) geduldig auf neue Infos aus Dresden - und den Lückenschluss im Elberadweg.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.11.2012

C. Springer

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