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Lampen in Pirnas Altstadt sollen auf LED-Licht umgerüstet werden

Lampen in Pirnas Altstadt sollen auf LED-Licht umgerüstet werden

Mit neuen Lampen möchte die Stadtverwaltung Pirna Licht in die Altstadt bringen. "Die Straßenbeleuchtung an der Dohnaischen Straße und Jacobäerstraße befindet sich in einem schlechten Zustand", berichtet Stadtsprecherin Jekaterina Nikitin.

Pirna. Von Silvio Kuhnert

Deshalb suche die Verwaltung nach energieeffizienten Alternativen. Dafür testet sie moderne Leuchtdioden (LEDs).

An mehreren Stellen ist seit Jahresbeginn die elektronische LED-Technik verschiedener Herstellern im Einsatz. Die Mitarbeiter im Rathaus wollen so "einen visuellen Eindruck von der Leuchtkraft und -art erlangen", sagt Nikitin. Zwei Laternen mit LED-Lampen befinden sich am Stadthaus. Ihr Licht unterscheidet sich von den sonst im Stadtgebiet im Einsatz befindlichen Natriumdampflampen durch das LED-typische Hellweiß. Dieses kann an Testleuchten auch an der Ecke Jacobäerstraße/Schuhgasse und an der Stadtbrücke am Treppenturm zum Brückenpark beobachtet werden. Die Testphase soll bis Ende Frühjahr 2013 dauern. Danach will die Stadt "sukzessive 160 Leuchten im Altstadtgebiet mit LED-Einsätzen" ausrüsten, informiert Nikitin.

Bei 20 Laternen wird das Rathaus nicht das Ende der Testphase abwarten. "Hier ist eine Komplett-Erneuerung zwingend notwendig", so Nikitin. Bis Ende dieses Jahres sollen sie noch in einem neuen Licht erstrahlen, Kostenpunkt: knapp 25 000 Euro. Die Umrüstungskosten für die verbleibenden Straßenlaternen ergeben sich nach Ende der Testphase. Bis dahin möchte sich das Rathaus auch für eine der erprobten LED-Techniken entscheiden. Durchschnittlich kostet die Umrüstung einer Leuchte 500 Euro.

LED-Technik ist zwar teuer im Kauf, spielt ihre Vorteile aber im laufenden Betrieb aus. Zum einen ist die Lebensdauer mit rund 20 Jahren fünf Mal länger als die von Natriumdampflampen. Das Licht leuchtet heller. LEDs strahlen zudem kaum Ultraviolett aus - gerade auf diese Frequenzen fliegen Motten, Mücken und andere Insekten. LED-Laternen müssen deshalb weniger geputzt werden. Der Hauptgrund für die Erprobung der neuen Leuchtkörper ist allerdings der Stromverbrauch. "Ausgestattet mit den technisch hochmodernen LED-Einsätzen, werden die künftigen Altstadtleuchten eine Energiekosteneinsparung von bis zu 50 Prozent im Vergleich zum jetzigen Stromverbrauch ermöglichen", prognostiziert Nikitin.

Der Stromverbrauch für die Straßenlaternen in Pirna sank von rund 1890 Megawattstunden im Jahr 2007 auf zirka 1763 Megawattstunden 2011. Allerdings schlägt sich die Einsparung aufgrund steigender Strompreise kaum in den Kosten nieder. Im Vergleich zu 2007 spart die Stadt heute nur rund 100 000 Euro. Für dieses Jahr sind Ausgaben von reichlich 977 000 Euro für die Straßenbeleuchtung veranschlagt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.10.2012

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