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Lage in Sachsens Flüchtlingsunterkünften deutlich verbessert – Dresdner Heime teils vorbildlich

Lage in Sachsens Flüchtlingsunterkünften deutlich verbessert – Dresdner Heime teils vorbildlich

Die Situation in den Asylbewerberunterkünften hat sich nach Angaben des sächsischen Ausländerbeauftragten Martin Gillo (CDU) in den vergangenen Jahren deutlich verbessert.

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Quelle: dpa

Dies sei auch ein Ergebnis des „Heim-TÜV“, sagte Gillo am Dienstag in Dresden bei der Vorlage des Berichts für 2013 über das Leben der Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften des Freistaats.

Im vergangenen Jahr sei keines der 40 begutachteten Heime mehr mit der Ampelfarbe rot als unakzeptabel bewertet worden. Verbesserungen seien aber nötig, etwa bei Integrationsangeboten für Kinder sowie der Mitwirkung der Bewohner bei ihrer Unterbringung und ihrer Einbindung in die Gesellschaft.

Die Dresdner Unterkünfte in der Friedrichstadt, in Mickten und Johannstadt schnitten dabei vergleichsweise gut ab. Harte Kritik gab es für die insgesamt sieben Dresdner Unterkünfte nur in zwei Punkten. Die gesellschaftliche Einbindung der Bewohner war im Heim Altstadt mangelhaft, in der Johannstadt wurde der bauliche Zustand des Hauses als schlecht bewertet. Alle Dresdner Heime schnitten jedoch mit einem positiven Ergebnis ab.

Gillo fordert Schließung der Unterkunft in Weinböhla

Die Unterkünfte in Radebeul und Weinböhla schafften das nicht. So ist die Unterkunft in Radebeul nicht familiengerecht, in schlechtem Zustand und nicht sehr sicher. Noch schlechter schneidet Weinböhla ab. Das Heim dort ist nicht kindgerecht, abgewohnt und bietet schlechte Bedingungen für Frauen und Familien, so dass Gillo eine Schließung der Unterkunft empfiehlt. Gleiches gilt für die Häuser in Niesky, Bahren bei Leipzig und Langburkersdorf.

Flächendeckend kritisiert wurde, dass es zu wenig Sozialarbeiter für die Bewohner der Häuser gibt. Auch fehlende familiengerechte Wohnungen wurden in den meisten Heimen bemängelt. Zudem fordert Gilllo noch einmal eine dezentrale Unterbringung vor allem für Familien und Frauen.

sl / dpa

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