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LTB Leitungsbau verlegt Firmensitz nach Radebeul

LTB Leitungsbau verlegt Firmensitz nach Radebeul

Die Stadt Radebeul kann sich über mehr Steuereinnahmen freuen. Die LTB Leitungsbau GmbH aus Dresden verlegt ihren Firmensitz in die Lößnitzstadt. Schon im Jahr 2015 wollen die Spezialisten für Hochspannungsleitungen ihr Firmengelände im Gewerbegebiet Naundorf beziehen.

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Umzug mit positiven Folgen: Ein Skelett für das neue dreigeschossige Verwaltungsgebäude steht bereits. 2015 soll der Umzug dann perfekt sein.

Quelle: Martin Förster

Das Unternehmen LTB Leitungsbau GmbH ist keine kleine Nummer im Wirtschaftsraum Dresden. Als einer der zwei großen Hersteller von Hochspannungsleitungen verfügt es über beste Kenntnisse des ostdeutschen Stromnetzes. Mit insgesamt 350 Mitarbeitern und Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet versorgt der Betrieb keine geringeren Kunden als die großen Energieversorger Vattenfall, RWE, EON und die Deutsche Bahn. Dabei erwirtschaftet er jährlich Umsätze von etwa 75 Millionen Euro.

Im Gewerbegebiet Naundorf bauen die Spezialisten für Hochspannungsleitungen nun unter anderen ein dreigeschossiges Verwaltungshaus, Garagen, Werkstätten und eine Waschanlage. "Für uns ist dieser Umzug eine wesentliche Optimierung", erklärte Sprecher Heinrich Luttmann. Bisher waren Verwaltung und Bauhof immer getrennt, dies sei ein großer Nachteil gewesen. Radebeul hingegen hätte ein knapp 3000 Quadratmeter großes Gelände geboten, auf dem das Unternehmen sich seinen neuen Firmensitz nach eigenen Wünschen völlig frei gestalten kann. "Das ist enorm wichtig für uns", sagte Luttmann. "Wir brauchen zum Beispiel eine eigene Waschanlage." Weil die Hochspannungsleitungen eben auch auf Feldern und Wiesen installiert würden, seien die Spezialfahrzeuge, immer enorm dreckig. "Keine öffentliche Waschanlage nimmt unsere Fahrzeuge", erklärte Luttmann.

Die LTB Leitungsbau hat eine seiner Wurzeln in dem 1955 in Radebeul gegründeten VEB Energiebau. Insofern könnte man den Umzug fast als Heimspiel bezeichnen, das Unternehmen geht sozusagen "back to the roots" (zurück zu den Wurzeln). Doch es gab noch einen gravierenden Grund, warum die Spezialisten wieder in Radebeul gelandet sind. "Der Bürgermeister hat sich viel Mühe gegeben, uns zu gewinnen", verrät Luttmann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.08.2013

Katrin Tominski

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