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Künstler-Kritik an Orchesterfusion der Landesbühnen mit Riesa

Künstler-Kritik an Orchesterfusion der Landesbühnen mit Riesa

Die Sächsische Orchester Konferenz (SOK) wirft der Staatsregierung ein „unverantwortliches Vorgehen" bei der geplanten Fusion des Orchesters der Landesbühnen mit der Elbland Philharmonie Riesa vor.

Deutsche Presse-Agentur dpa

Es sei enttäuschend, dass der Freistaat die von Fachleuten geforderte Orchesterstärke von 86 Musikerstellen ignoriere, erklärte der SOK-Sprecher, Heiner Stolle, am Samstag in Leipzig. Laut Gewandhaus-Bratschist Stolle will der Freistaat nur 72 Stellen finanzieren und verweigert zudem eine sozialverträgliche Begleitung der Fusion, die ohnehin schon 18 Planstellen kosten wird.

Stolle forderte die zuständige Kunstministerin Sabine von Schorlemer (parteilos) auf: „Erörtern sie mit den sächsischen Musikern öffentlich, weshalb Sie nicht bereit sind, ihre Positionen zum Wohle und Erhalt der einzigartigen sächsischen Kulturlandschaft zu überdenken!". Mit der geplanten Fusion werden die Landesbühnen in Radebeul kein eigenes Orchester mehr haben. In der Vergangenheit gab es vielfältige Proteste gegen das Vorhaben. Grund für die Fusion ist der Sparzwang der öffentlichen Hand.

dpa

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