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Kritische Situation in Kötitz: Coswiger bekommen bedrohliche Lage am Pumpenwerk in den Griff

Kritische Situation in Kötitz: Coswiger bekommen bedrohliche Lage am Pumpenwerk in den Griff

Gespenstisch ist die Ruhe in den Coswiger Ortsteilen Brockwitz und Sörnewitz, die teilweise von der Elbe überspült sind. Dort warten die Bewohner darauf, dass die Fluten endlich weichen.

In Kötitz wurde es gestern dagegen hektisch. Im Pumpenwerk der Wasser Abwasserbetriebsgesellschaft (WAB) drohte eindringendes Wasser die Pumpen außer Kraft zu setzen.

Fieberhaft haben Feuerwehrmänner und Einsatzhelfer vor Ort versucht, den Wasserstand einigermaßen niedrig zu halten. Mit Sandsäcken und Kiesschüttung haben sie offenbar Zeit genug gewonnen. Zwei vom Technischen Hilfswerk herbeigebrachte Pumpen brachten am Nachmittag die ersehnte Entspannung. Die Geräte halten jetzt das Pumpenwerk soweit trocken, dass die Abwasserpumpen der WAB ihre Arbeit ungestört verrichten können.

"Es sind uns Millionenschäden in der Innenstadt erspart geblieben," atmet Stadtsprecherin Ulrike Tranberg auf. Denn das Coswiger Zentrum liegt niedriger als Kötitz, weshalb das Abwasser schon bei geringem Elbepegel durch Pumpen bewegt werden muss. Würden diese beim derzeitigen Hochwasserpegel ausfallen, ginge das Wasser den umgekehrten Weg durch die Kanäle: Das Coswiger Zentrum würde geflutet.

Deswegen hat die Stadt gestern alle Bewohner aufgefordert, sich nicht zu duschen, zu baden oder die Waschmaschine zu betätigen, um kein weiteres Wasser ins System zu bringen. Auch die Rückstauklappen mussten die Coswiger aus Vorsicht vorübergehend schließen, konnten sie inzwischen aber wieder öffnen. "Sie können das Abwassersystem jetzt wieder ganz normal nutzen", sagte Tranberg am Abend. Das gilt sogar im teilweise überfluteten Sörnewitz. In Brockwitz funktioniert die Entsorgung allerdings teilweise nicht. Dort hat die Stadt mobile Toilettenhäuschen aufstellen lassen.

Das Gebot, Wasser zu sparen, erhält das Rathaus aufrecht, wenn auch in abgemilderter Form. "Auf die große Wäsche sollte man heute noch verzichten, zum Zähneputzen langt es", bringt Tranberg die Formel auf dem Punkt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 07.06.2013

Uwe Hofmann

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