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Kriminalbiologe Mark Benecke tritt in Coswig auf

Kriminalbiologe Mark Benecke tritt in Coswig auf

Heute, 20 Uhr, stellt sich der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke in der Börse Coswig als "Herr der Maden" vor. Hinter diesem Titel verbirgt sich ein Programm, das sich am besten mit den Neuwort Infotainment beschreiben lässt - das also dem Publikum Wissenschaft auf eine unterhaltsame Art näher bringen soll.

In Beneckes Fall handelt es sich dabei um Fliegen, Maden, Blutspritzer und Sperma, die alle bei der Arbeit von Kriminalbiologen eine Rolle spielen.

Benecke ist als Spezialist für forensische Entomologie, die sich in der Hauptsache mit der Besiedlung von Leichen durch Insektenlarven und den daraus zu ziehenden Schlüssen beschäftigt, ein Fachmann auf dem Gebiet. Zugleich hat er sich durch seine Mitwirkung in Fernseh- und Radiosendungen, durch die Veröffentlichung von Büchern und durch seine Gastauftritte eine große Anhängerschaft erarbeitet.

Das hat auch mit seiner schillernden Person zu tun. So ist der tätowierte Benecke Vorsitzender des Vereins ProTattoo und Präsident der Tansylvanischen Dracula-Gesellschaft. Im Oktober tritt er zudem als Kandidat von Die Partei bei der OB-Wahl in Köln an. Benecke ist außerdem Mitglied im Wissenschaftsrat der Gesellschaft zu wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften und veröffentlicht auch wissenschaftliche Schriften zu solch ausgefallenen Themen wie spontane Selbstentzündung, Vampire oder Blutwunder, die sonst eher in der Episodenliste der Serie Akte X eine Rolle spielen. Für die "Annals of Improbable Research", die jährlich den sogenannten Anti-Nobelpreis, den "Ig-Nobelpreis", verleihen, arbeitet er im wissenschaftlichen Beirat.

Benecke nutzt für sein Programm Fotos, die nichts für empfindliche Mägen sind. Mit ihrer Hilfe erläutert er, wie man wissenschaftlich auf Fragen wie "Warum hat die aufgedunsene Männerleiche so lange Fingernägel?" oder "Welche Madenart kriecht da gerade aus ihrem Mundwinkel?" antworten kann. Benecke verfügt auf diesem Gebiet über einen reichen Erfahrungsschatz, wird er doch nicht nur von deutschen Kriminologen herbeigezogen, sondern tritt auch als Referent für das US-amerikanische FBI in Erscheinung und hat in Kooperation mit dem russischen Geheimdienst FSB mutmaßliche Überreste von Adolf Hitler untersucht.

Für den Vortragsabend mit Mark Benecke gibt es an der Tages- und Abendkasse noch Restkarten für 26,90 Euro.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.09.2015

uh

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