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Kreis saniert Straße im Spitzgrund Coswig - Keine Sperrung mehr am Wochenende

Kreis saniert Straße im Spitzgrund Coswig - Keine Sperrung mehr am Wochenende

Die Verbindungsstraße von der Spitzgrundmühle bis zum Forsthaus Kreyern ist fertig. Dennoch werden die Autos in den nächsten Wochen kaum über die frisch sanierte Strecke rollen.

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Noch können sie hier unbehelligt über den frisch verlegten Asphalt rollen: Die Coswiger Ursula und Rolf Wendsche auf einer Radtour im Spitzgrund. In etwa zwei Wochen rollt hier der Autoverkehr.

Quelle: Uwe Hofmann

Coswig. Coswig. Die Verbindungsstraße von der Spitzgrundmühle bis zum Forsthaus Kreyern ist fertig. Dennoch werden die Autos in den nächsten Wochen kaum über die frisch sanierte Strecke rollen. Da das Straßenbauamt Meißen-Dresden noch an der Kreuzung bei Auer baut, endet die Straße vorerst in einer Sackgasse. "Allerdings liegen wir im Zeitplan etwas früher als gedacht", sagt Straßenbauamtsleiter Holger Wohsmann. Anders als bisher geplant geht er derzeit davon aus, die Auer-Kreuzung schon in den nächsten zwei Wochen freizugeben.

Für die Coswiger bedeutet das "ein Ende der weiten Umleitungen", wie Bürgermeister Thomas Schubert sagt. Die Vollsperrung in Auer hat aber nicht nur Nachteile geschaffen. Denn in ihrem Schatten hat der Kreis die "wichtige Verbindungsstraße zwischen Elbtal und Meißner Hochland", wie Landrat Arndt Steinbach (CDU) sagt, in nur fünf Wochen sanieren können. Für das 1,6 Kilometer lange Stück betragen die Baukosten 415 000 Euro. Allerdings liegen sie nur so niedrig, weil der Kreis auf einen grundhaften Ausbau verzichtet und lediglich die Asphaltschicht erneuert hat. Ein Modell, das künftig häufiger im Landkreis Anwendung finden soll, wie Steinbach sagt.

Mit der fertigen Sanierung heißt es für die Bewohner des Spitzgrunds von einem lange aufrechterhaltenen Privileg Abschied zu nehmen. Bisher war die Kreisstraße an den Wochenenden für den Verkehr gesperrt, diente den Bewohnern des nahen Wohngebiets als Naherholungsgebiet. Diese noch aus DDR-Zeiten stammende Regelung wurde im Zuge der 2010 einsetzenden Bauarbeiten an der Berliner Bahnstrecke und den damit einhergehenden Sperrungen an Brückendurchfahrten ausgesetzt. Mit Sanierung der Straße fällt sie nun definitiv gänzlich weg. Insbesondere Weinböhla habe darauf gedrungen, teilt dazu der Landkreis mit. Allerdings stört das Wochenendfahrverbot auch das Ansinnen der Verkehrsplaner, die durch die Auer-Kreuzung führenden Staatsstraßen S 80 und 81 als Alternativen zur Dresdner Straße/Meißner Straße im Elbtal zu etablieren. Zwei Wochen bleiben den Spitzgrundbewohnern also noch, um Abschied von ihrer Naherholungsroute zu nehmen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.09.2011

uh

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