Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -2 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kommunalwahlen im Dresdner Umland: Rathen zählte besonders schnell

Kommunalwahlen im Dresdner Umland: Rathen zählte besonders schnell

Bei herrlichem Sonntagswetter sind die Wahlen gestern in der Region Dresden weitestgehend glatt über die Bühne gegangen, aus einzelnen Wahlbezirken wie in Radebeul mussten Wähler sogar am Wahllokal anstehen.

Am schnellsten innerhalb der Landkreise Meißen, Bautzen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge waren in Rathen die Stimmen ausgezählt und an die Landesstatistiker in Kamenz gemeldet. Hier stand bereits keine zwei Stunden nach der Wahl fest, dass sich die 212 Wähler, die es bei insgesamt 304 Wahlberechtigten auf eine Wahlbeteiligung von 69,7 Prozent gebracht hatten, zu 70,2 Prozent für die CDU und zu 29,8 Prozent für die SPD im Gemeinderat entschieden hatten. Die Christdemokraten legten damit gegenüber 2009 noch um 7,2 Prozent zu. Die Wahlbeteiligung lag seinerzeit bei 65,2 Prozent.

NPD in Reinhardtsdorf-Schöna wieder mit 20,5 Prozent

Auch in Königstein legte die CDU um 7,8 Prozentpunkte auf 33,4 Prozent zu. Stärkste Kraft wurden hier aber erneut die Freien Wähler mit 46,2 (plus 0,4). Die NPD fiel von 8,9 auf 6,2 Prozent bleibt aber mit einem Sitz im Stadtrat vertreten. In Reinhardtsdorf-Schöna dürfte die Partei wieder eines ihrer höchsten Ergebnisse erzielt haben. Die Rechtsextremisten kamen dort auf 20,5 Prozent, 2009 waren es 22. In der Gemeinde mit 1204 Wahlberechtigten und einer Beteiligung von 64,5 Prozent (2009: 66,1) sind zudem noch Freie Wähler vertreten, die „Wählervereinigung 94“ erreichte 61,9 Prozent und die „Wählervereinigung 2009“ kam auf 17,6 Prozent.

Sitz für Rechtsextreme nun auch in Heidenau – CDU verliert in Freital

In Heidenau heißt der klare Sieger wieder CDU, die mit 45,7 Prozent das Ergebnis von 2009 (46,5 Prozent) knapp verfehlte. Dahinter liegen wieder Linke (20,4) und SPD (6,3 Prozent) mit ähnlichen Werten wie 2009. Mit 7,5 Prozent gewinnt nun auch die NPD einen Sitz.

Nach Auszählung von drei Vierteln der Stimmbezirke zeichneten sich in Freital deutliche Verluste für die CDU ab. Sie lag zu diesem Zeitpunkt bei 32 Prozent, elf Punkte weniger als vor fünf Jahren. Die Bürger für Freital legten deutlich zu und standen etwa bei 23 Prozent (plus 7,5 Punkte).

In Radeberg legte nach Auszählung von 13 der 22 Wahlbezirke bis gegen 22 Uhr die CDU auf etwa 38 Prozent zu (plus sechs Prozent) und erhöht die Zahl der Sitze damit von acht auf 11. Die SPD verliert mit etwa 18 Prozent (minus vier) zwei Sitze. Die Freien Wähler Radeberg büßen ebenfalls leicht ein und haben möglicherweise nur noch fünf statt sechs Sitze. In Radebeul lag die CDU gegen 22 Uhr (17 von 29 Wahlbezirke) klar vorn mit 31,6 Prozent vor den Freien Wählern (21,7), dem Bürgerforum/Grüne mit 15,9 Prozent und der Linken (12,9 Prozent).

In Pirna kam die CDU nach Zählung von 23 der 41 Wahllokale auf etwa 34 Prozent, die Linke dahinter auf 20. Die NPD lag zu diesem Zeitpunkt bei fast 10 Prozent (2009: 7,1 Prozent).

Ingolf Pleil

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr