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Königstein will mehr Touristen locken: 16 Millionen Euro Umsatz werden angepeilt

Königstein will mehr Touristen locken: 16 Millionen Euro Umsatz werden angepeilt

Die Stadt Königstein will für Gäste attraktiver werden. Um den Tourismus anzukurbeln, hat sich die Festungsstadt ein Konzept gegeben. "Königstein verfügt damit erstmals über ein Instrument für eine geplante Entwicklung im touristischen Bereich", teilt Bürgermeister Frieder Haase (parteilos) mit.

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Von der Festung Königstein aus sollen Touristen nicht nur auf die Stadt schauen, sondern künftig auch zu einem Besuch in das Elbtal hinabsteigen.

Quelle: Archiv

Königstein. Das Stadtoberhaupt verweist nicht ohne Stolz darauf, dass sich derzeit die wenigsten Kommunen mit der Erarbeitung solcher Konzeptionen befassen. "Wenn wir diesen Vorteil nutzen, wird sich Königstein weiter positiv entwickeln", ist sich Haase sicher.

Die Festung Königstein ist weithin bekannt und lockte im vergangenen Jahr mehr als eine halbe Million Besucher an. Einen Abstecher in die Stadt zu ihren Füßen machen dagegen die wenigsten Gäste. Zwar konnte die Zahl der Betten seit den 1990er Jahren auf rund 1000 in Hotels, Pensionen und Gästezimmern erhöht werden. Auch die Anzahl der Übernachtungen ist seit 2005 um 20 Prozent gestiegen. Allerdings liegt die durchschnittliche Auslastung mit rund 35 Prozent deutlich unter den Werten des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (44,5 Prozent) und des Freistaates Sachsen (41,3 Prozent). Die Stadt hat sich mit dem Konzept zum Ziel gesetzt, die Auslastung auf mindestens 40 Prozent bis 2020 zu erhöhen.

Im Schnitt bleiben Touristen 3,2 Tage in Königstein. Dieser Wert ist höher als im Freistaat, wo Gäste 2,6 Tage in einem Hotel übernachten. Der Stadt ist dies aber nicht genug. Sie möchte die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in den nächsten fünf Jahren auf 3,5 Tage erhöhen. Die Nettoumsätze in den Beherbungsbetrieben sollen bis 2020 von jetzt 12,7 Millionen Euro auf rund 16,2 Millionen Euro im Jahr steigen.

Im Entwicklungskonzept werden 41 Vorhaben aufgeführt. Elf von ihnen genießen höchste Priorität. Ein Projekt wurde bereits umgesetzt: Die Touristeninformation ist in das neue Begegnungszentrum "Treff-Punkt Königstein" im Stadtzentrum umgezogen. Das Nachbargrundstück soll als Freifläche mit einem Park- und einem Spielplatz umgestaltet werden. Um das Stadtbild zu verschönern, wird in dem Entwicklungspapier der Abriss der Pavillonbauten am Reißigerplatz vorgeschlagen. Des weiteren soll ein Wander- und Fahrradhotel in der Innenstadt entstehen. Auf der Agenda steht außerdem die Sanierung der Bienermühle für touristische Zwecke sowie die Erweiterung des Campingplatzes.

Mit dem Tourismuskonzept sieht Haase seine Stadt auf dem richtigen Weg. Dies wurde auch von außen bestätigt. "Der Tourismusverband Sächsische Schweiz und die Landesdirektion Sachsen haben uns eine gute Arbeit bescheinigt", so der Bürgermeister. Das Entwicklungskonzept ist eine Voraussetzung, um weitere Fördermittel zu beantragen. Mit Zuschüssen von rund 22 Millionen Euro hat die Stadt in den zurückliegenden 15 Jahren mehr als 33 Millionen Euro in verschiedenste Projekte investiert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 18.02.2015

Silvio Kuhnert

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