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Kleiner Unfall, große Wirkung: Straße in Radebeul-Ost gesperrt

Kleiner Unfall, große Wirkung: Straße in Radebeul-Ost gesperrt

Die Hauptstraße zum Robert-Werner-Platz in Radebeul-Ost ist dicht. Nach einem Autounfall am vorigen Freitag in Höhe der Gartenstraße hat die Verkehrsbehörde sofort reagiert und die Hauptstraße ab der Kreuzung mit der Serkowitzer Straße komplett für den Verkehr gesperrt.

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Autos auf der Gartenstraße haben seit Juni Vorfahrt. Jetzt hat es dort gekracht.

Radebeul. Von Stephan Klingbeil

Nach Angaben aus dem Rathaus handelt es sich um "eine Vorsichtsmaßnahme". Kurz vor 9.30 Uhr waren ein VW Golf und ein VW Polo an der Kreuzung Haupt- und Gartenstraße zusammengestoßen.

Laut Polizei wollte der Golffahrer vom Robert-Werner-Platz nach rechts auf die Gartenstraße abbiegen. Dabei übersah er den Polo, der sich auf dem neuen Teilstück der Gartenstraße befand und eigentlich Vorfahrt hatte. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden lag bei 2000 Euro. Ein Bagatellunfall - aber mit Wirkung.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis es an der Kreuzung kracht. Denn dort war mit der Freigabe der Gartenstraße Ende Juni auch die Vorfahrt geändert worden. Das neue Teilstück soll helfen, den Verkehr auf Serkowitzer, Kaditzer und Hauptstraße zu verringern. Seither nutzen viele die 120 Meter lange Trasse.

Doch an der umstrittenen Kreuzung drohte Gefahr. Immer wieder bretterten Autofahrer - ohne auf den Verkehr von der neuen Trasse zu achten - über die Hauptstraße. Und das, obwohl schon seit Wochen etliche Verkehrszeichen auf die neue Situation dort hinweisen.

Viele Anwohner begrüßten die Schilder. Auch über die Verkehrsinseln am anderen Ende der neuen Strecke hörte man viel Positives. Trotzdem forderten Eltern und Räte zuletzt mehr Schutz für ihre Kinder an jener gefährlichen Kreuzung. Bis Schuljahresbeginn wird daher ein Fußgängerüberweg angelegt.

Die Maßnahme kommt nicht zu spät. Viele Schul- und Hortkinder müssen diesen Bereich queren. Bisher war ihr Weg mitunter sehr gefährlich. Zu Recht hagelte es schon kurz nach der Freigabe der neuen Trasse Kritik. Die Sicht für Autofahrer ist schlecht. Auch ignorieren nicht wenige die neuen Vorfahrtsregeln.

Nun ist die Kreuzung nahezu entschärft. Ein Sackgassenschild weist in Richtung Serkowitzer Straße. So hatte es die Stadt ohnehin geplant. Doch erst zum Ende der laufenden Ausbauarbeiten auf der Gartenstraße war die Vollsperrung des Robert-Werner-Platzes vorgesehen. Das Areal soll ab dem Herbst umgestaltet und begrünt werden. Dabei ist dann auch geplant, die umstrittene Kreuzung so auszubauen, dass man sie besser einsehen kann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 25.07.2012

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