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Kitabeiträge in Pirna werden nicht erhöht

Kitabeiträge in Pirna werden nicht erhöht

Pirnaer Eltern müssen für die Betreuung ihrer Kinder nicht tiefer in die Tasche greifen. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Antrag der Verwaltung, nach dem Eltern künftig zu einem festen Prozentsatz an den Betriebskosten beteiligt werden sollten, auf seiner jüngsten Sitzung abgelehnt.

Pirna. Von Christin Grödel

Pirna. Pirnaer Eltern müssen für die Betreuung ihrer Kinder nicht tiefer in die Tasche greifen. Der Stadtrat hat einen entsprechenden Antrag der Verwaltung, nach dem Eltern künftig zu einem festen Prozentsatz an den Betriebskosten beteiligt werden sollten, auf seiner jüngsten Sitzung abgelehnt. Damit gehen die Beiträge weiterhin auf den Beschluss aus dem Jahr 2010 zurück. Für einen Betreuungsplatz im Kindergarten werden auch künftig 94 Euro monatlich fällig, für einen Hortplatz zahlt man weiterhin 55 Euro.

Erhöhen werden sich allerdings die Beiträge für die Kinderkrippe. Laut dem sächsischen Kita-Gesetz soll der Elternanteil an den Betriebskosten bei einem Krippenplatz bei mindestens 20 Prozent liegen. Da er in Pirna momentan nur 19,5 Prozent beträgt, werden sich die derzeitigen Kosten von 156 Euro ab dem 1. Januar 2013 leicht erhöhen. Wie hoch die Beiträge tatsächlich ausfallen, darüber konnte Stadtsprecher Thomas Gockel noch keine Auskunft geben.

Der Entscheidung war eine hitzige Diskussion vorausgegangen. Während die Links-Fraktion in dem Vorschlag nichts anderes als eine Erhöhung der Kosten sah, begrüßte SPD-Stadtrat Ralf Wätzig die Planungen und nannte die Beteiligung aller an den Betriebskosten gerecht. Allerdings hielt er die Forderung von 21 Prozent für die Kinderkrippe sowie von 28 Prozent für den Kindergarten und den Hort für zu hoch. Alternativ schlug er vor, Prozentsätze von 20,5 beziehungsweise 27,5 anzustreben. Letztlich wurden beide Vorschläge mehrheitlich abgelehnt.

Ein Ergebnis, mit dem die Stadtverwaltung alles andere als zufrieden ist, wie Gockel verlauten ließ. Wie man die steigenden Betriebskosten, die durch die Stadt, den Landeszuschuss und den Elternbeitrag gedeckt werden, nun kompensieren soll, ist bislang unklar. "Die Entscheidung war auch für uns überraschend. Wir müssen jetzt mit den Trägern ins Gespräch kommen", erklärte der Sprecher. Mit dem Beschluss hätte der städtische Aufwand um 210 000 Euro verringert werden können. Geld, das nun fehlt und das Oberbürgermeister Klaus-Peter Hanke (parteilos) im Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden woanders aufzutreiben versucht.

Erfreulich für Eltern in Pirna dürfte auch sein, dass der Stadtrat zusätzlich zu den üblichen neun Stunden Betreuungszeit das Angebot von siebeneinhalb, sechs und viereinhalb Stunden beschlossen hat. "Damit haben Eltern Flexibilität gewonnen, die vorher nicht da war", beschreibt Thomas Gockel. Wie hoch die Beiträge bei geringerer Stundenzahl sind, muss ebenfalls noch berechnet werden.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 27.09.2012

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