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Kita- und Hort-Gebühren in Radebeul steigen

Kita- und Hort-Gebühren in Radebeul steigen

Die Kita-Gebühren in Radebeul steigen ab 1. September. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, zahlen Eltern ab nächstem Monat mehr Geld, wenn sie ihre Kinder in einer Radebeuler Kinderkrippe, dem Kindergarten, im Hort oder bei einer Tagesmutter betreuen lassen.

So steigt das Elternentgelt für die neunstündige Unterbringung eines Krippenkindes von bisher 193,10 Euro auf 196,60 Euro im Monat. Wer sein Kind in die Obhut einer Tagesmutter gibt, zahlt dabei die gleichen Gebühren wie für einen Platz in der Kinderkrippe. Im Kindergarten kostet die neunstündige Betreuung 130,55 Euro je Monat. Das sind 2,15 Euro mehr als bisher. Für die sechsstündige Inanspruchnahme eines Hortplatzes werden künftig 73 Euro statt wie bisher 71,75 Euro fällig. Wer sein Kind eine geringere Stundenzahl in eine Kita, zu einer Tagesmutter oder in den Hort gibt, zahlt dafür einen entsprechend geringeren Beitrag.

Die Erhöhung der Kita-Gebühren wird mit gestiegenen Betriebskosten begründet. Die Betriebskosten betrugen laut einer im aktuellen Amtsblatt ver- öffentlichten Rechnung im Vorjahr 854,95 Euro je Platz und Monat in der Kinderkrippe. Darin enthalten sind rund 200 Euro für Sachkosten, der Rest sind die erforderlichen Personalkosten für Erzieher und Betreuer. Im Kindergarten fallen für einen Platz im Monat 435,30 Euro an, davon rund 300 Euro fürs Personal und der Rest als Sachkosten. Im Hort sind es je Platz und Monat 243,40 Euro. Davon sind rund 180 Euro Ausgaben für das Personal und rund 70 Euro für Sachkosten.

Diese Kosten werden einerseits durch Zuschüsse des Landes gedeckt, die bei 150 Euro je Kitaplatz und 100 Euro für einen Hortplatz liegen. Die Eltern haben, nachdem die Betreuungsgebühren im Vorjahresherbst gesenkt wurden, im Jahresdurchschnitt 195,10 Euro für einen Krippenplatz, 121,50 Euro für einen Kindergartenplatz und 69,95 Euro für einen Hortplatz aufgebracht. Den Rest trägt die Gemeindekasse. Das sind bei einem Krippenplatz rund 510 Euro je Monat. Im Vergleich dazu belastet ein Platz bei einer Tagesmutter die Stadtkasse deutlich geringer.

Der Gemeindezuschuss liegt bei rund 225 Euro je Platz und Monat, obwohl diese Plätze vom Land ebenfalls mit lediglich 150 Euro bezuschusst werden und Eltern für die Betreuung genauso viel zahlen, als würden sie ihr Kind in eine Kinderkrippe geben.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.08.2014

Uwe Hofmann

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