Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -5 ° wolkig

Navigation:
Google+
Kita-Streik in Dresden: Etwa Hälfte der Einrichtungen betroffen - Notfallnummern überlastet

Kita-Streik in Dresden: Etwa Hälfte der Einrichtungen betroffen - Notfallnummern überlastet

In Dresden und Freital streiken Mitarbeiter der kommunalen Kindertageseinrichtungen. Nach einer [link:700-NR_DNN_75409-1] ist etwa die Hälfte aller kommunalen Kindergärten betroffen.

Voriger Artikel
Landkreismuseen: Marketing und Öffentlichkeitsarbeit sollen künftig gebündelt werden
Nächster Artikel
Erneut Bombenfund in der Dippoldiswalder Heide – Sprengung vor Ort nötig

Verdi-Kundgebung vor dem Volkshaus

Quelle: Dominik Brüggemann

Welche Einrichtung offen sind, hat die Landeshauptstadt gegen 7.30 Uhr veröffentlicht. Etwa die Hälfte der städtischen Kitas wird bestreikt. Kitas in freier Trägerschaft sind von dem Streik nicht betroffen.

Eine Notfallbetreuung für die Kinder in den bestreikten Häusern gibt es nicht. Die Stadt und die Gewerkschaft Verdi hatten sich nicht auf einen Modus einigen können. Vor den bestreikten Kitas war es am Montagmorgen ruhig, dafür waren die Notfallnummern der Stadtverwaltung seit 6 Uhr überlastet. Die Stadtverwaltung schaltet seit Uhr ein Kita-Infotelefon unter (0351) 4 88 51 02, 4 88 50 84 sowie 4 88 50 41.

Auch in Horte und Sportstätten könnten von dem Warnstreik betroffen sein. Am Morgen sammelten sich bereits die ersten Mitarbeiter mehrerer Stadtverwaltungen, Landratsämter und Kindertagesstätten vor dem Volkshaus in Dresden, wie Verdi-Sprecher Frank Fischer sagte. An der Kundgebung ab 10 Uhr nahmen laut Gewerkschaft rund 1400 Personen teil. Das städtische Friedhofs- und Bestattungswesen ist hingegen nicht vom Streik betroffen, teilte die Dresdner Stadtverwaltung am Montag mit.

Die erste Verhandlungsrunde im öffentlichen Dienst war am Donnerstagabend in Potsdam ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der dbb-Beamtenbund fordern eine Anhebung der Entgelte um 100 Euro plus zusätzlich 3,5 Prozent. Die Arbeitgeber legten in der ersten Runde kein Angebot vor. Der Verhandlungsführer auf der Arbeitgeberseite, Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU), nannte insbesondere den geforderten Sockelbeitrag von 100 Euro überzogen.

sl / hh / dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Region News
Anzeige

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Jetzt gratis spielen im Spieleportal von DNN.de! mehr

Die Friedensburg gehört als fester Bestandteil zu Radebeul. Soll sie zukünftig wieder als Gaststätte genutzt werden? Und falls ja, wie genau? Sagen Sie uns Ihre Meinung und stimmen Sie ab! mehr