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Kita Am Sandberg geht in Betrieb: Radeberg investierte 2,6 Millionen Euro in den neuen Flachbau

Kita Am Sandberg geht in Betrieb: Radeberg investierte 2,6 Millionen Euro in den neuen Flachbau

Sie ist im Grundriss nahezu quadratisch und trotzdem eine runde Sache, findet Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm (SPD). Gemeint ist die Kindertagesstätte Am Sandberg, die heute in Betrieb geht.

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Groß war das Interesse der Eltern, die sich im Vorfeld bei einem Rundgang ein Bild von der neuen Kindertagesstätte Am Sandberg machen konnten.

Quelle: Bernd Lichtenberger

Zwar starten Carola Claerhondt-Herr, die Leiterin der Einrichtung, und ihre vorerst vier Erzieherinnen nur mit vier Krippen- und fünf Kindergartenkindern, sind aber zuversichtlich, dass sich das nagelneue Haus in unmittelbarer Nachbarschaft des Wohngebietes Am Sandberg sehr schnell füllen wird.

Davon war auch der Radeberger Stadtrat überzeugt, als er vor drei Jahren den Bau der neuen Kita beschloss. Ein Jahr darauf begannen die konkreten Planungen. Inzwischen deutet alles daraufhin, so Lemm bei der offiziellen Einweihungsfeier am vergangenen Freitag, dass das Vorhaben nicht nur im Zeitlimit liegt, sondern auch die mit 2,6 Millionen Euro veranschlagte Bausumme eingehalten werden kann. Reichlich 320 000 Euro davon übernehmen der Bund und 495 000 Euro der Landkreis Bautzen. Damit ist es kein Billigbau geworden. Aber das war auch nicht beabsichtigt. Der ebenerdige Bau mit den sieben Gruppenräumen, einer Kinderküche, sechs Computerplätzen, einem 60 Quadratmeter großen Mehrzweckraum und einem unbedachten Innenhof soll 36 Krippen- und 64 Kindergartenkindern zum Spielen und Lernen optimale Bedingungen bieten. Dazu gehört auch der mit 2350 Quadratmetern sehr große Außenbereich.

Betrieben wird die neue Kita vom Internationalen Bund (IB), für den das Haus Am Sandberg in Radeberg die elfte Einrichtung in Sachsen ist. Der IB setzt bei seinem Konzept auf viel Bewegung und ein enges Miteinander mit den Eltern. Außerdem will er "seine" Kinder mit der englischen Sprache bekannt machen. Das kam beim Sozialausschuss des Radeberger Stadtrates gut an, als er sich mit einer Ausschreibung nach einem geeigneten Träger umgesehen hatte. Für die Bierstadt ist die Kita Am Sandberg inzwischen der vierte Neubau einer Kindereinrichtung. In den vergangenen Jahren bekam der Ortsteil Liegau-Augustusbad eine neue Kita, die Kirchgemeinde errichtete mit städtischer Hilfe Das Baumhaus und am Robert-Blum-Weg entsteht gegenwärtig ein Ersatzneubau für die Kita Max und Moritz. OB Lemm ist deshalb zuversichtlich, dass Radeberg jetzt seinen gesetzlich verankerten Verpflichtungen bei der Betreuung der Vorschulkinder nachkommen kann.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 17.06.2013

Bernd Lichtenberger

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