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Kirnitzschtalstraße ab heute wieder frei: Verkehr rollt eine Woche früher als geplant

Kirnitzschtalstraße ab heute wieder frei: Verkehr rollt eine Woche früher als geplant

Gastwirte, Bewohner und andere Gewerbetreibende im Kirnitzschtal können aufatmen. Seit Anfang September war die Fahrbahn der S 165 im Kirnitzschtal wegen eines Felssturzes hinter Bad Schandau gesperrt und ließ das Feriengeschäft in der Gegend mager ausfallen.

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Rollt wieder: Die Kirnitzschtalbahn nimmt ab heute wieder Fahrt auf der vollständigen Strecke auf. Seit Anfang September verkehrte die Bahn wegen eines Felssturzes verkürzt. Nun ist die Strecke wieder freigegeben.

Quelle: PR

Bad Schandau/Pirna. Doch nun teilte das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) mit: Heute ab 16 Uhr wird die Kirnitzschtalstraße endlich wieder halbseitig für den Verkehr freigegeben - eine Woche früher als zunächst geplant.

Am 2. September war ein tonnenschwerer Felsbrocken auf die Verbindungsstraße zwischen Bad Schandau und dem Kirnitzschtal gekracht. Seitdem ging an der Absturzstelle nichts mehr (DNN berichteten mehrfach). Der Fels war zwar längst beseitigt, doch an der betroffenen Felswand mussten Befestigungs- und Absprengarbeiten durchgeführt werden, um weiteren Felsstürzen vorzubeugen. Bis Ende des Monats sollte die Straße deshalb gesperrt bleiben. Die Oberelbische Verkehrsgesellschaft Pirna Sebnitz (OVPS) verzeichnete seitdem deutliche Umsatzeinbußen, weil die Kirnitzschtalbahn nur noch verkürzt in das beliebte Ausflugsziel verkehrte. Auch die dort ansässigen Wirte klagten seitdem über wegbleibende Gäste, da sie nur über eine langwierige Umleitung zu erreichen waren. Besonders ärgerlich: Das eigentlich so lukrative Geschäft während der Herbstferien drohte damit komplett auszubleiben.

Doch nun kam die erlösende Nachricht von Seiten der Behörden. Das mit der geologischen Begutachtung befasste Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie habe den letzten Bereich, in dem Absprengungen und Räumungen vorgenommen wurden, geprüft. "Die gestrige Baustellenkontrolle ergab keine erkennbare Gefahr aus der Felswand"; erklärte LASuV-Sprecher Peter Welp am Donnerstag. Die Fahrbahn der Kirnitzschtalstraße könne nun deshalb bereits eine Woche früher als geplant halbseitig freigegeben werden. Ein aufgeschütteter Sandwall diene noch zur Sicherung des Verkehrs, bis der Bereich mit etwa 200 Metern Steinschlagschutzzaun oberhalb des Wanderweges gesichert werde. "Diese Arbeiten beginnen in der kommenden Woche. Danach sind noch Überhänge in der Felswand durch Stützkörper dauerhaft zu unterstützen," erläuterte Peter Welp.

Auch die Kirnitzschtalbahn, die in der Regel viele Touristen von Bad Schandau aus in die Ferienregion bringt, wird ab heute wieder rollen. "Ab 16 Uhr fährt unsere Straßenbahn wieder wie gehabt"; bestätigte Uwe Thiele von der OPVS. Gestern habe es noch einen letzten Rundgang über die Gleise im betroffenen Gebiet gegeben. "Da ist aber alles in Ordnung, so dass wir den Betrieb wieder regulär aufnehmen können", sagte Thiele erleichtert. Nun hoffe er auf gutes Wetter, um wenigstens die Touristenschwung der zweiten Herbstferienwoche mitnehmen zu können. "Immerhin haben wir seit September mit Einbußen im fünfstelligen Bereich zu kämpfen."

"Den Behörden ist bewusst gewesen, wie einschränkend die Situation für Anwohner und Gewerbetreibende in der Gegend war. Deshalb haben wir alles Menschenmögliche getan, die Sperrung schnellstmöglich zu beseitigen", erklärte Peter Welp vom zuständigen Landesamt den raschen Fortschritt. Wann der Verkehr aber wieder zweispurig über die S 165 rollen könne, sei noch völlig unklar. Dies hänge von den noch anstehenden Bau- und Aufräumarbeiten zur weiteren Sicherung des Bereichs ab.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 24.10.2014

Susann Schädlich

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