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Kinderarbeit in der Coswiger Innenstadt - Mittelschüler machen auf Zustände in der Dritten Welt aufmerksam

Kinderarbeit in der Coswiger Innenstadt - Mittelschüler machen auf Zustände in der Dritten Welt aufmerksam

20 Mädchen und Jungen von der Mittelschule Kötitz haben gestern in Coswig mit einer Aktion auf Zustände bei der Kinderarbeit in der Dritten Welt hingewiesen. Dazu putzten die Steppkes der 6b am Wettinplatz Schuhe von Passanten, auch wuschen sie Autos an der Tankstelle in der Dresdner Straße.

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Aktion der Mittelschule Kötitz: Philipp und andere Kinder aus der 6b haben Schuhe von Passanten geputzt und ihre Autos gewaschen. Damit wollten die Schüler auf Missstände bei der Kinderarbeit in der Dritten Welt hinweisen.

Quelle: Stephan Klingbeil

"350 Millionen Kinder müssen weltweit arbeiten, schuften in Bergwerken oder sammeln Abfälle auf Müllbergen", sagt Sechstklässlerin Anne. "Und alles nur, damit sie überleben." Man dürfe da nicht wegschauen. Helfen kann jeder, erklärt ihr Klassenkamerad Albrecht. "So zum Beispiel, wenn man Fair-Trade-Produkte mit Siegeln kauft, die versichern, dass diese Waren ohne Kinderarbeit hergestellt wurden." Viele Passanten begrüßten die Aktion, erklärt er. "Andere sagten, was gehen sie Probleme in der Dritten Welt an." Weitere spendeten. Die Erlöse sollen an das Hilfswerk Misereor gehen, kämen Kindern in Indien zugute. Die Aktion der Schüler fand laut Lehrerin Simone Lauschke erstmals statt. Ihre Klasse beschäftige sich im Unterricht mit dem Thema "Globales Denken" und wollte nun in der Öffentlichkeit auf Missstände hinweisen. Skl

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.07.2013

Stephan Klingbeil

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