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Kinder der Heidenauer Kita "Wurzelzwerge" feierten Einweihung eines Neubaus

Kinder der Heidenauer Kita "Wurzelzwerge" feierten Einweihung eines Neubaus

In Heidenau sind wieder ausreichend Kita-Plätze vorhanden. Gestern feierten die Kinder der Kita "Wurzelzwerge" die Einweihung ihres neuen Hauses. An der Fritz-Weber-Straße ist innerhalb von zehn Monaten neben dem Stammgebäude ein weiteres Haus entstanden.

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Die kleinen Bewohner der neuen Heidenauer Kinderkrippe bissen bei der Eröffnungsfeier genüsslich in süße Krapfen. Das neue Haus entstand binnen zehn Monaten neben dem Stammgebäude an der Fritz-Weber-Straße.

Quelle: Silvio Kuhnert

"Rekordverdächtig" sei der kurze Zeitraum vom Baubeschluss im Stadtrat Ende Mai bis zur Eröffnung des Hauses, meinte Bürgermeister Jürgen Opitz (CDU). Das Haus beherbergt künftig in zwei großen Gruppenräumen 24 Krippenkinder im Alter von ein bis drei Jahren.

Um im Sommer dieses Jahres keinen Engpass bei den Betreuungsplätzen zu riskieren, sah sich der Stadtrat vor zehn Monaten zum Handeln gezwungen. Über die Onlineplattform "Little Bird", über die in der Elbestadt Kita-Plätze vergeben werden, zeichnete sich durch den Zuzug junger Familien ab, dass im kommenden August 33 Krippenplätze fehlen würden. 13 Kinder können bei Tagesmüttern unterkommen, für 20 gab es damals keinen Betreuungsplatz. Um auch ihnen eine Betreuung bieten zu können, zapfte die Stadt ihre Rücklagen an, um auf dem Gelände der Kita "Wurzelzwerge" einen Erweiterungsbau zu setzen. Die Kapazität in der Kindertagesstätte, die sich in Trägerschaft des CJD Heidenau befindet, ist nun von 65 auf 89 gewachsen.

825 000 Euro nahm die Stadt in die Hand, um den Containerbau zu errichten. Container sei allerdings nicht das richtige Wort. "Das Gebäude wurde aus mehreren Modulen zusammengesetzt", berichtigte Sylvia Röder, Leiterin des Amts für Schule und Familie. Dass das Haus aus 20 in einer Fabrik vorgefertigten Teilen besteht, sieht man ihm nicht an. Ein hellgrüner Anstrich ziert die Außenfassade. Mit den Bauvorbereitungen wurde im September begonnen. Ende November kamen die ersten Module an. Weitere Teile folgten Anfang Dezember.

Ursprünglich war eine Eröffnung für Anfang Januar geplant. "Den Zeitverzug haben wir hingenommen, um die Kosten nicht in die Höhe zu treiben", sagte Stadtoberhaupt Opitz. Weitere 100 000 Euro waren für die Ausstattung der Räume notwendig. Weil dafür ein Zuschuss erst in diesem Jahr floss, hat man mit dem Kauf der Möbel noch gewartet und sie nicht schon Ende 2014 erworben. Insgesamt kamen Fördermittel aus dem Programm Kita-Invest in Höhe von 467 500 Euro dem Projekt zugute. Neben Bundes- und Landesmitteln schoss der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge knapp 42 500 Euro zu.

Die Kita in Modulbauweise kann jederzeit um weitere Räume erweitert werden. "Das ist im Moment aber nicht vorgesehen und auch nicht notwendig", berichtete Röder. Denn derzeit sind ausreichend Betreuungsplätze in der Stadt vorhanden. Außerdem besteht die Möglichkeit, an anderen Kitas im Stadtgebiet weitere 36 Krippenplätze und 18 Kindergartenplätze zu schaffen. Um von dieser Option Gebrauch zu machen, besteht momentan aber kein Bedarf.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 01.04.2015

Silvio Kuhnert

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