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Keine Einigung über Dohnaer Interimsrathaus - Stadtrat verschiebt Entscheidung

Keine Einigung über Dohnaer Interimsrathaus - Stadtrat verschiebt Entscheidung

Die Frage nach der Unterbringung der Dohnaer Stadtverwaltung während der Rathaussanierung wird immer mehr zur endlosen Geschichte. Wie bereits im September hat der Stadtrat auch auf der Oktobersitzung heftig diskutiert.

Dohna. Von Silvio Kuhnert

Die Räte trennten sich am Mittwochabend allerdings ohne konkretes Ergebnis. Das Thema geht noch einmal in den Technischen Ausschuss und wird in einem Monat erneut im Rat für Diskussionsstoff sorgen.

Im Gegensatz zu vor vier Wochen gibt es jetzt aber einen kleinen Konsens: Die Verwaltung soll in einen Container ziehen. Der Standort steht auch so gut wie fest. Am Plan soll der Interimsbau entstehen - an der gleichen Stelle, wo die Bummi-Kinder während der Schimmelsanierung des Kindergartens untergebracht waren. Einigkeit herrscht auch über das Raumkonzept. Die Verwaltung soll 25 Arbeitsplätze und zwei Beratungsräume bekommen.

Mit einem Beschluss wurden diese Eckpunkte jedoch noch nicht untermauert. Bürgermeister Ralf Müller (CDU) konnte erneut den Stadtrat nicht von seinen Vorstellung überzeugen. Das Stadtoberhaupt wollte ein klares Aufgabenpaket für einen Architekten schnüren, damit dieser die Konsenspunkte in einen Bauplan für das provisorische Rathaus gießen kann. Doch diese Idee trug selbst seine eigene Fraktion nicht mit. Der Stadtrat möchte lieber mehrere Vorschläge für den Bau des provisorischen Rathauses einholen. Die preiswerteste Variante soll den Zuschlag bekommen. Das Stadtparlament hofft auf diesem Weg, das Stadtsäckel zu schonen. Die Eckpunkte für den "Ideenwettbewerb" sollen auf der nächsten Ausschusssitzung formuliert werden.

Müller dagegen ist weiterhin davon überzeugt, dass für die Burggrafenstadt ein Kauf der Container, in denen die Bummi-Kinder untergebracht waren, am kostengünstigsten ist. Der Kaufpreis liegt bei rund 237 000 Euro. Das Stadtparlament lehnte diesen Vorschlag aber ab, weil der Containerbau fast ein Jahr lang leer und ungenutzt dagestanden hätte. Im August 2013 soll die Verwaltung in ein Provisorium ziehen, damit im September der Umbau des Rathauses beginnen kann. Rund anderthalb Jahre sind als Bauzeit angesetzt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.10.2012

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