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Keine Einigung im Zaunstreit in Sicht

Keine Einigung im Zaunstreit in Sicht

Im Streit um den neuen Zaun am Waldcampingplatz in Copitz ist keine Einigung in Sicht. "Das Kompromissangebot ,kleiner Rundweg' durch zeitweises Öffnen der Tore zum Campingplatz kann nicht akzeptiert werden", schreibt die Bürgerinitiative (BI) "Naherholung Copitz" in einem Brief an OB Klaus-Peter Hanke (parteilos).

Die ablehnende Haltung zum Kompromissvorschlag wird zum einen mit dem "Bedürfnis der Bürger, den Weg ganzjährig begehen zu können" begründet. Andererseits hat die BI bereits über 2000 Unterschriften gegen die neue Zaunanlage gesammelt. "Aufgrund der Anzahl der vorliegenden Unterschriften halten wir die Forderung der Bürger nach einem intakten Rundweg innerhalb des Naherholungszentrums (NEZ) aufrecht", heißt es in dem Schreiben.

Vor einer Woche hat sich die BI mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Pirna (SWP) Herbert Marquard auf dem Waldcampingplatz getroffen (DNN berichteten). Dort sind derzeit Bauarbeiten im Gange. Um mehr Campinggäste nach Pirna zu locken und das gesamte Natursee-Areal künftig wirtschaftlich besser betreiben zu können, erweitern die SWP das Stellplatzangebot, bauen ein neues Waschhaus und schaffen einen Imbiss. "Das Campingplatzareal wird durch die Veränderungen durchaus attraktiver", meint die BI.

Am neuen Zaun allerdings scheiden sich weiter die Geister. Bislang war der Campingplatz vom Natursee durch eine Zaunanlage getrennt. Damit die Camper einen eigenen Strandabschnitt und einen freien Blick auf den See haben, wurde der Zaun versetzt. Allerdings wurde dadurch der bislang bestehende Rundweg um das Wasser gekappt. Die BI fordert den Abriss des neuen Zaunes.

Als einen Erfolg der Zaungegner kann der Kompromissvorschlag von Seiten der Stadt und der Stadtwerke gewertet werden. Denn künftig werden die Tore in der Campingsaison von Ende März bis Mitte November von 8 bis 21 Uhr offen stehen. Der Rundweg um den See ist somit rund siebeneinhalb Monate im Jahr nutzbar. Außerdem wollen die Stadtwerke einen bereits früher bestehenden Weg vom Gestrüpp befreien. Dieser führt um den Campingplatz herum und steht ab Mitte Mai Spaziergängern und Joggern das gesamte Jahr über zur Verfügung.

Ein Manko hat der neue Rundweg jedoch. Er verläuft an der Umgehungsstraße sowie der Äußeren Pillnitzer Straße vorbei. "Der große Rundweg durch die Gärten und an der S177 entlang ist keine Alternative und erhöht den Erholungswert im NEZ keinesfalls, da dieser nicht nur wegen der Lärmbelästigung an der Straße unattraktiv ist", kritisiert die Bürgerinitiative.

Am kommenden Dienstag wird das Thema im Stadtrat behandelt. Die Sitzung im Großen Ratssaal des Rathauses beginnt um 18 Uhr.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.03.2015

Silvio Kuhnert

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