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Keine Chance für Lok-Pirna - Zenk-Schützlinge verlieren in Leipzig klar mit 23:35 (10:18)

Keine Chance für Lok-Pirna - Zenk-Schützlinge verlieren in Leipzig klar mit 23:35 (10:18)

Leipzig. Nichts zu holen gab es für die Handballer des ESV Lok Pirna am Sonntag beim Gastspiel in Leipzig. Die Rot-Schwarzen unterlagen dem SC DHfK in der mit 1296 Zuschauern ausverkauften Ernst-Grube-Halle mit 35:23 (10:18).

Damit verpassten die Schützlinge von Trainer Fritz Zenk den Sprung auf Platz zwei der 3. Liga-Ost. Bei den Gastgebern trafen Philipp Seitle und Steve Baumgärtel mit sieben Toren am häufigsten. Bester Werfer für Pirna war Jürgen Steinscherer mit acht Toren.

Freuen konnte sich der Routinier darüber allerdings nicht. "Das Ergebnis und der Spielverlauf sind schon sehr bitter. Aber Leipzig hat verdient gewonnen. Wir haben zu viele Chancen liegen gelassen." Eigentlich habe man auf Augenhöhe agieren wollen, so wie es die Tabellenkonstellation auch glauben ließ. Daraus sei gegen eine zweitligareife DHfK-Mannschaft aber nichts geworden. "Manchmal läuft's eben und manchmal nicht", so Steinscherer.

Ein strahlendes Gesicht gab es dagegen bei Uwe Jungandreas, der am Dienstag überraschend das Traineramt des SC DHfK von Sven Strübin übernommen hatte. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Sie hat mir den Einstieg sehr leicht gemacht", sagte der Coach.

Konsequenz, Konzentration, Disziplin hatte der Trainer vor der Partie gefordert. Seine Jungs setzten diese Marschroute von Beginn an auf beeindruckende Weise um. Die Folge: Lediglich in den ersten fünf Minuten gestaltete sich die Begegnung ausgeglichen. Danach zogen die Hausherren davon, ohne dass die Gäste aus Pirna sie ernsthaft in Gefahr brachten. In der 6. Minute warf DHfK-Kapitän Thomas Oehlrich die 5:2-Führung heraus. In der 13. Minute war es ebenfalls der 28-Jährige, der seine Mannschaft auf vier Tore Distanz brachte. Dabei boten die Gäste aus Pirna bei weitem keine schlechte Vorstellung. Allerdings scheiterten sie regelmäßig am starken Michael Galia, der zahlreiche sehenswerte Paraden zeigte. Lediglich Jürgen Steinscherer gelang es häufiger, ihn zu überwinden. Der Vorsprung der Messestädter wuchs so rasch an.

Sechs Minuten nach Wiederanpfiff durchbrach René Boese die „magische" Schranke: Mit dem 22:12 lagen die Leipziger nun erstmals zehn Tore vorn und hielten diesen Abstand zunächst konstant. Eine gemütliche Partie wurde es dennoch nicht. Das Tempo blieb hoch, die Aggressivität nahm zu. In der 44. Minute sah Leipzigs René Wagner nach drei Zwei-Minuten-Strafen die automatische rote Karte. In der 54. Minute musste Steffan Helbig mit glatt-roter Karte das Parkett verlassen, nachdem er den herannahenden Machiel Schepers in Rambo-Manier attackiert und umgerissen hatte. Die Szene sorgte für Unruhe bei Fritz Zenk, der mit dieser Entscheidung der Unparteiischen im Speziellen und womöglich auch mit der Beurteilung seines Teams im Allgemeinen unzufrieden war und dies auch deutlich kundtat.

Die Hausherren bremste all das nicht. Sie blieben konzentriert, zogen weiter unbeirrt ihr Spiel auf und gewannen auch in der Höhe völlig verdient.

Nach der Partie zeigte sich Zenk versöhnlicher. „Das Ergebnis spricht für sich", meinte er. Ohnehin plane er mit seiner Mannschaft nicht in den Aufstiegskampf einzugreifen. „Wir wollen im oberen Tabellendrittel bleiben. Das ist unser Ziel", so der Coach der Pirnaer.

Leipzig: Galia; Schulz; Dietzmann (3); Leuendorf (2); Streitenberger (1/1); Baumgärtel (7); Oehlrich (4); Binder; Witaszak (1); Schepers; Boese (6); Jacob (4); Wagner; Schlichter; Seitle (7/2).

Pirna: Gratwohl; Resimius; Pavelic; Weiß (2); Möbius; Steinscherer (8/4); Serafimovics (3); Boucek (3); Hazl (1); Helbig; Buzancic (1); Auer (2); Dragicevic (2); Schneider (1).

Siebenmeter: Leipzig 4/3; Pirna 4/4.

Strafen: Leipzig 9; Pirna 5.

Antje Henselin-Rudolph / Anne-Kathrin Sturm

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