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Kein Ende der Staufallen in Pirna in Sicht - "Dippser" ab Freitag zum Teil nur noch einspurig

Kein Ende der Staufallen in Pirna in Sicht - "Dippser" ab Freitag zum Teil nur noch einspurig

In Pirna ist weiteres Verkehrschaos vorprogrammiert. Ab Freitag ist die Dippoldiswalder Straße in Höhe der Gärtnerei Walter nur einspurig befahrbar, teilten die Stadtwerke Pirna am Donnerstag mit.

Während dieser Zeit wird die Ampelregelung im Kreuzungsbereich Dippser/Postweg ausgeschaltet. Der Gegenverkehr muss warten. Nicht nur Autofahrer haben den ständigen Stau aufgrund der zahlreichen Baustellen dicke.

Auch manchem Stadtrat reicht es. "Die Verwaltung arbeitet schlecht, wenn sie das nicht vernünftig koordiniert", kritisierte Claus Hering (Freie Wähler) auf der jüngsten Ratssitzung. Stein des Anstoßes sind die gleichzeitigen Einschränkungen auf der Einsteinstraße und der Dippoldiswalder Straße. Die Einsteinstraße ist eine Sackgasse, weil über die Seidewitz eine neue Brücke entsteht. Für viele Pirnaer wären Dippser, Postweg und Kohlbergstraße eigentlich ein optimaler Schleichweg, um nach Zehista oder Rottwerndorf zu gelangen. Doch auf dieser Strecke verlegen die Stadtwerke neue Kanäle. "Wer ist dafür verantwortlich?", wollte Hering wissen. Es sei lange bekannt gewesen, dass die Stadtwerke dieses Jahr dort bauen.

"Wenn gebaut wird, kommt es immer zu Behinderungen", lautete die Antwort von OB Klaus-Peter Hanke (parteilos). Die Dippser war nicht als Umleitungsstrecke für die Einsteinstraße gedacht. Im Gegenteil: Die Verwaltung legte die Umleitung lieber über die am stärksten befahrene Straße der Stadt, die Königsteiner Straße, und weiter über die Clara-Zetkin- und Zehistaer Straße. Die Fahrzeuge stehen nun ab der Volkshauskreuzung zu Stoßzeiten bis zum Autobahnzubringer. "Das wird nächstes Jahr wieder so schlimm", befürchtet Peter Tränkner (Freie Wähler). Dann lässt die Stadt die Brücke über die Gottleuba bauen. Tränkner fordert daher eine Behelfsbrücke über den Fluss.

Auch in Copitz ist eine Entspannung auf den Straßen nicht in Sicht. Am 26. September beginnt die Neugestaltung der Hauptstraße. Gleichzeitig sind die Stadtwerke auf der Arthur-Thiermann-Straße aktiv. Die Arbeiten dort sollen laut SWP-Sprecherin Swetlana Irmscher bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Der Verkehr werde aber nicht über Rudolf-Renner-Straße rollen, versicherte Bauamtsleiter Uwe Schädlich auf Nachfrage von CDU-Stadträtin Ursula Görke. Die Hauptstraße bleibe stadteinwärts durchgängig befahrbar, so Schädlich. In Richtung Lohmen müssen Autofahrer die Umleitung über die Renner-Straße nehmen. Die Stadträte sind skeptisch, ob das ein weiteres Verkehrschaos verhindern kann.

Silvio Kuhnert

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