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Kein EU-Geld für Postaer Hafen in Pirna

Kein EU-Geld für Postaer Hafen in Pirna

Der Ausbau des Postaer Hafens zu einem Wasserwander- und Sportboothafen ist anscheinend endgültig gescheitert. Wie die Sächsische Aufbaubank (SAB) auf DNN-Anfrage gestern mitteilte, habe der Begleitausschuss des "Ziel 3"-Förderprogramms den Projektantrag abgelehnt.

Damit bekommt der Sportverein "Fortschritt" nicht den erhofften Zuschuss von rund 80 Prozent aus dem EU-Fördertopf für die Euroregion Elbe/Labe. Allein kann der Verein die rund 2,4 Millionen Euro Baukosten nicht stemmen.

Die Abteilung Segeln wollte im rechtselbischen Hafenbecken knapp 48 Liegeplätze schaffen. Dafür sollte es entschlammt und ausgebaut werden. Das Vorhaben war als Teil eines Projektes mit drei tschechischen Häfen grenzüberschreitend angelegt. Deshalb machte sich der Verein große Hoffnungen auf die EU-Förderung. Der Begleitausschuss, der sich aus jeweils 30 Vertretern Deutschlands und Tschechiens zusammensetzt, lehnte laut SAB aus "inhaltlichen Gründen" den Projektantrag ab. Nähere Informationen konnte die Förderbank, die die EU-Mittel verwaltet, nicht geben. Der Sportverein wartet erst einmal die schriftliche Begründung ab. Ihre Auswertung entscheidet, ob die Option besteht, einen modifizierten Förderantrag erneut zu stellen.

Die Chancen sind allerdings schlecht. Einerseits stehen die EU-Mittel nur noch bis 2013 bereit. Andererseits hat die Stadt Pirna nur im Haushalt für das kommende Jahr einen Zuschuss von 250 000 Euro eingestellt. Ohne diese Unterstützung kann der Sportverein die notwendigen Eigenmittel nicht aufbringen. Das Projekt war im Stadtrat immer umstritten. S.K.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.12.2012

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